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Personalien Keti ist die erste Patin für die Deutschen Amateurmeisterschaften
Personalien

17.10.2011
"Ich wollte immer gestalten und halte es schlecht aus, wenn ich sehe, was zu tun ist und nichts geschieht", so der Anspruch des neuen DSB-Präsidenten Herbert Bastian. Ein Schwerpunkt der Arbeit im Deutschen Schachbund nicht nur in seiner derzeitigen Amtszeit sieht der 59-Jährige darin, dass Verhältnis zwischen dem deutschen Spitzen- und Breitenschach zu verbessern. So stand dieses Thema bei der Premiere der DSB-Zukunftswerkstatt am vergangenen Sonnabend (15. Oktober) in Mülheim auch zurecht auf der Tagesordnung. Und da Diskussionen bekanntlich nur die eine Seite sind, wird dieses Umdenken im deutschen Schach auch durch konkrete Maßnahmen begleitet werden. Erstmals haben nämlich die Deutschen Amateurmeisterschaften nun Patinnen. So werden bei allen sechs Qualifikationsturnieren und dann beim Finale der inzwischen 11. Auflage dieser größten Breitensport-Veranstaltung im Schach Kaderspielerinnen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft diese Rolle übernehmen. Erste Patin beim Auftakt im RAMADA-Hotel Bad Soden (21. - 23. Oktober) ist Ketino Kachiani-Gersinska (Archivbild). Die deutsche Rekord-Nationalspielerin (166 Einsätze!) wird dabei am Sonnabend ein Uhren-Handicap-Simultan gegen zehn Gegner(innen) bestreiten, sich am Sonntag in einer Gesprächsrunde interessierten Teilnehmern stellen und dazu die Siegerehrung mit vornehmen.
Wir haben Keti, die mit fünf Jahren zum Schach kam und es von ihrem Vater beigebracht bekam, wie auch den übrigen Patinnen die folgenden zehn Fragen gestellt:

Schach finden Sie gut, weil...

...es die Konzentration fördert, Planung erfordert und eine Schule für das Leben ist.

Was war bisher Ihr sportlich größter Erfolg auf den 64 Feldern und welche Partie war die beste?

Ich hatte unzählige herausragende sportliche Erfolge (u. a. bei Zonen-, Interzonen- und Kandidatenturnieren). In besonderer Erinnerung sind meine beiden WM-Titel U20 sowie die Viertelfinalteilnahme bei der Einzelweltmeisterschaft 2004 in Elista und in diesem Zusammenhang meine zweite Partie in Runde 2 gegen Irina Krush.

Welche halten Sie für die beste und welche für die schädlichste Entwicklung im Schach?

Gute Leistungen im deutschen Schach müssen angemessen honoriert werden, dann gibt es auch keinen Anlass zur Kritik.

Welche Vorurteile über das "Frauen"-Schach ärgern Sie und wie reagieren Sie darauf?

Nicht jeder schafft es in die Spitze - das gilt auch für die Männer.

Was fällt Ihnen spontan über Ihre Mitstreiterinnen oder auch Konkurrentinnen in der Frauen-Nationalmannschaft ein und wie würden Sie das Klima innerhalb des Team beschreiben?

Dazu äußere ich mich nicht negativ in der Öffentlichkeit.

Welche Rolle spielt für Sie der Teamcoach?

Er sollte unabhängig von den Spielerinnen sein und neutral zu diesen stehen.

Im kommenden Jahr findet in Istanbul wieder eine Schacholympiade statt. Was bedeutet es Ihnen, dort mit dem deutschen Team zu spielen?

Als Rekordnationalspielerin wäre ich natürlich gerne dabei.

Mit welchem Slogan würden Sie für das deutsche Frauen-Team werben?

Ein Vorbild für Schönheit und Intelligenz.

Wie würden Sie einem Ausländer sagen, wenn er Sie fragt, was Deutschland ist?

Mach Dir Dein eigenes Bild!

Welche abschließende Frage würden Sie gern gestellt bekommen, und wie lautet Ihre Antwort?

Lässt sich Schach und Familie miteinander vereinbaren? Ja mit Disziplin, Willen und gutem familiärem Umfeld.

ZUR PERSON

KETINO KACHIANI-GERSINSKA wurde am 11. September 1971 in Tbilissi (Georgien) geboren und übersiedelte 1993 nach Deutschland. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 8 und 16 Jahren und wohnt im badischen Muggensturm. Keti ist studierte Diplomjournalistin, kümmert sich um ihre Familie. Aktiv Schach im Verein spielt sie derzeit für die OSG Baden-Baden in der Frauen-Bundesliga und 2. Bundesliga Süd (Männer).
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Veröffentlicht von Raymund Stolze



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