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Historisches 31.03.2009

Paul Posingis starb heute vor 30 Jahren

Paul Posingis starb heute vor 30 Jahren Mit dem Namen Paul Posingis konnte ich bis vor einigen Monaten nichts anfangen. Eher zuf√§llig traf ich auf seinen Namen bei Recherchen in alten Schachzeitungen. In einer Anzeige des Schach-Echos Nr. 18 von 1953 pries Posingis seine selbsthergestellten Schachuhren an. Diese Information war Grundlage einer Recherche im Internet und ich wurde damals f√ľndig.

Paul Posingis wurde am 29. Juni 1902 geboren. 1927 gr√ľndet Posingis mit sechs anderen Schachinteressierten den Schachverein Werries (Stadtteil von Hamm) und wird zu derem 1. Vorsitzenden gew√§hlt. Die Chronik des SV Werries schreibt weiter √ľber ihn: "Der Name Paul Posingis wurde nicht nur im Zusammenhang mit dem Schachverein Werries ber√ľhmt. Von Beruf Uhrmachermeister entwickelten er und sein Bruder eine Schachuhr, die zur damaligen Zeit eine neue Epoche in der Schachwelt einl√§utete. Zwei Zeitanzeigen, ein Wechselmechanismus und das Fallbl√§ttchen, erlaubten es jedem Spieler seine individuelle abgelaufene Zeit zuzuordnen und den Gewinn oder Verlust der Partie auf Zeit anzuzeigen. Zur (inoffiziellen - DSB-Webmaster) Schacholympiade 1936 in Deutschland war der Chronometer aus Werries offizielle Olympiauhr." [Chronik]

Die in M√ľnchen eingesetzte Schachuhr stellte Posingis seit 1933 her. Am 31. M√§rz 1979 verstarb Paul Posingis. Sein Todestag j√§hrt sich damit am heutigen Tag zum 30. Mal.

Das Foto (Quelle: Turnverein Mehrhoog) zeigt zwei seiner Uhren: oben ein Modell von 1935, unten ein Modell von 1940 aus Mahagoni-Holz.

Die Erinnerung an Posingis m√∂chte ich gleichzeitig dazu nutzen, die Schachuhrensammler aufzurufen, mir mehr √ľber diese Kunstwerke der Uhrentechnik zu berichten und Fotos zu liefern - vielleicht sogar Fotos von M√ľnchen 1936, die Posingis-Uhren im Einsatz zeigen.
[Posingis im Spielerlexikon]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Bundesliga 29.03.2009

Deutscher Meister OSG Baden-Baden

Deutscher Meister OSG Baden-Baden Zum vierten Mal in Folge gewinnt die Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden 1922 die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (Bundesliga). Drei Meisterschaften wurden als Ooser Schachclub 1930 Baden-Baden gewonnen. Im Juni 2008 stieß die Schachgesellschaft 1922 Baden-Baden zum Club - und kam damit jetzt erstmals in ihrer Geschichte zu einer Deutschen Meisterschaft.

Baden-Baden erreichte 28:2 Punkte und blieb ungeschlagen. Vom 18köpfigen Aufgebot kamen alle Großmeister - insgesamt 16 Spieler - zum Einsatz, darunter Weltklassespieler wie Anand, Carlsen, Schirow, Swidler, Adams, Movsesian, Bacrot und Naiditsch.
Zweiter wurde Werder Bremen 24:6 vor dem TV Tegernsee 23:7. Da Tegernsee seine Mannschaft aus der Bundesliga zur√ľckzieht, gibt es nur drei Absteiger: SC Trier, FC Bayern M√ľnchen und USV TU Dresden. Aufsteiger aus der 2. Bundesliga sind der SK K√∂nig Tegel (Staffel Nord), die SG K√∂ln-Porz (West), der Erfurter SK (Ost) und Heidelberg-Handschuhsheim (S√ľd).

Foto: Deutscher Meister 2009 OSG Baden-Baden (Quelle: www.zugzwang.de)
[Homepage Schachbundesliga]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 29.03.2009

Neues aus Hessen - und vom Chess960

Neues aus Hessen - und vom Chess960 Zu den √Ąnderungen die die FIDE in ihr ab 1. Juli g√ľltiges Regelwerk aufgenommen hat, geh√∂rt die Schachvariante Chess960. Damit ist Chess960 dreizehn Jahre nach der Pr√§sentation durch seinen Erfinder Ex-Weltmeister Robert Fischer (Archivfoto 1970, Quelle: www.echecs-photos.be), nun auch offiziell vom Weltverband anerkannt. Die Nachricht davon hat inzwischen auch den hessischen Chess960-Vorreiter Hans-Walter Schmitt erreicht (Artikel). Auch DSB-Vizepr√§sident Dr. Matthias Kribben ist begeistert und meint "Wir w√ľrden dann wohl auch auf L√§nder- und Bundesebene Meisterschaften durchf√ľhren". In Berlin, wo Kribben dem Berliner Schachverband vorsteht, gibt es ja schon auf seine Initiative hin, solche L√§ndermeisterschaften. Und der Deutsche Fernschachbund startet in K√ľrze bereits seine 3. offizielle Deutsche Chess960-Fernschachmeisterschaft. Meldeschluss ist der 31. M√§rz.

√úber weitere Neuerungen im neuen FIDE-Regelwerk werden wir auch in den kommenden Tagen berichten.

Nun aber zu den Neuigkeiten aus Hessen. Lassen wir jetzt Hans-Dieter Post zu Wort kommen, der sich auch mit Chess960 beschäftigt.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 29.03.2009

Wir sind jetzt auch mit von der Partie!

Wir sind jetzt auch mit von der Partie! Unter dieser Zeile erreichte uns vor wenigen Tagen die Nachricht eines neuen Vereins in der 10.000 Einwohner z√§hlenden Kleinstadt Luckau in der Niederlausitz. Die Abteilung Schach beim SC Einheit Luckau wurde im letzten Jahr gegr√ľndet und nahm bereits an den Mannschaftsmeisterschaften des Landesschachbundes Brandenburg teil.
F√ľr 2009 hat sich der junge Verein Einiges vorgenommen. So wird am 13. Juni GM Vlastimil Hort (Foto) gegen 33 Gegner simultan antreten. Zu seinen Gegnern soll u.a. der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Danckert z√§hlen.

Das Foto von Vlastimil Hort hat Harald Fietz 2006 bei den Chess Classic Mainz aufgenommen.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Fernschach 28.03.2009

Wie stark sind Fernschachspieler wirklich?

Wie stark sind Fernschachspieler wirklich? Am 17. M√§rz ver√∂ffentlichten wir die Top-50 der deutschen Fernschachspieler in der Rangliste der ICCF. Als ich noch in Gedanken schwelgte, diese Liste als Grundlage eines aktuellen und eines historischen Vergleichs mit der DWZ zu nehmen, kam mir wenige Stunden sp√§ter FM Uwe Kersten (Foto, Trainer des Jahres 2005) zuvor. Sein folgender Beitrag soll hiermit als Grundlage einer Diskussion dienen und ich freue mich schon auf die bei mir eingehenden Emails. Besonders erw√ľnscht sind nat√ľrlich Wortbeitr√§ge aktiver Fernschachspieler. Welche Rolle spielt der Computer im Fernschach? Wie, womit und wie lange werden die Stellungen der laufenden Partien analysiert? Inwieweit wird von den Fernschachspielern Nahschach betrieben? Ist die gr√∂√üere Bedenkzeit allein die Ursache f√ľr die bessere Qualit√§t von Fern- gegen√ľber Nahschach? usw. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Bundesliga 27.03.2009

Bundesligafinale 2008/09

Bundesligafinale 2008/09 Am 28./29. März 2009 finden die letzten Spieltage der Saison 2008/09 statt. Während der Kampf um die Meisterschaft und gegen den Abstieg gelaufen scheint, ist das Rennen um die Europacup-Plätze völlig offen.

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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Olympiade 26.03.2009

Interview mit Prof. Dr. Christian Hesse

Interview mit Prof. Dr. Christian Hesse Sp√§testens seit der Stuttgarter Mathematikprofessor Christian Hesse (Foto) im Februar 2008 Botschafter der Schacholympiade in Dresden wurde, ist sein Name in aller Munde. Oliver Breitsch√§del, Diplom-Physiker und Nationaler Schiedsrichter, f√ľhrte mit Hesse vor rund sechs Wochen ein Interview, das wir hier wiedergeben m√∂chte.
Es war nicht das erste Interview f√ľr Breitsch√§del. Bereits vor rund zwei Jahren stand der Mathematikprofessor dem Physiker Rede und Antwort.

Im aktuellen Interview erinnert sich Hesse an die Olympiade im November und besonders an die 4. Runde, als er am Brett von Iwantschuk gegen Aronjan den ersten Zug (f√ľr Schwarz!) machen durfte, weil Iwantschuk sich der Prozedur verweigerte.
Als das Gespr√§ch zu Kramnik's Liebe f√ľr Kurzremisen driftet, wird der Fragesteller pl√∂tzlich zum Interviewten. Breitsch√§del erz√§hlt nun von seiner Schiedsrichter-T√§tigkeit und Hesse hakt nach. K√∂stlich!
[Interview mit Christian Hesse]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Olympiade 25.03.2009

Aus dem Nachlass der Schacholympiade

Aus dem Nachlass der Schacholympiade

Nach dem Matt ist vor dem Spiel. Wir r√§umten k√ľrzlich unsere Best√§nde und fanden den ein oder anderen Artikel, der f√ľr Vereine interessant sein k√∂nnte - und die wir kostenlos abgeben.¬†Schreiben Sie uns eine kurze und formlose Mail an presse@schachbund.de,¬†an¬†welchen Restbest√§nden Sie Interesse haben. Die Versandkosten m√ľssten Sie allerdings √ľbernehmen: Pro Paket (aufgef√ľllt bis zur Paket-Gewichtsgrenze) berechnen wir 10,- Euro inkl. Verpackung und Porto.¬†Eine Bildergalerie folgt auf der zweiten Seite.

Update vom 26. M√§rz: Aufgrund der Masse an Interessenten k√∂nnen wir keine konkreten W√ľnsche mehr erf√ľllen. Bitte haben Sie Verst√§ndnis daf√ľr, dass unter gleichen Bewerbungen die Best√§nde verlost werden. Es wird au√üerdem noch eine zweite "Nachlass"-Aktion geben.
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Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



DSJ 25.03.2009

Anti-Doping-Brosch√ľre der DSJ

Anti-Doping-Brosch√ľre der DSJ Die Deutsche Schachjugend hat eine kostenlos erh√§ltliche Brosch√ľre zur Doping-Problematik im Schach zusammengestellt, die √ľber die DSJ-Gesch√§ftsstelle bestellt oder auch als PDF heruntergeladen werden kann.

Die Brosch√ľre enth√§lt auf 13 Seiten alles Wissenswerte zum Thema Doping. Dopingkontrollen selbst wird es im Jugendbereich nur bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U18 m√§nnlich und weiblich geben.
[Download]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Presse und Medien 25.03.2009

METACHESS - Zur Philosophie, Psychologie und Literatur des Schachs

METACHESS - Zur Philosophie, Psychologie und Literatur des Schachs Anfang April erscheint in der Edition Grundreihe des Charlatan-Verlages
das neue Buch von Jörg Seidel.

Metachess - ein Kompositum aus /Meta/physik (Philosophie) und Schach - lautet der Titel einer Webseite, die im Jahre 2001 das Licht der virtuellen Welt erblickte. Seither erschienen dort mehr als 100 Artikel ganz unterschiedlicher L√§nge und Komplexit√§t, die sich der Verquickung des K√∂niglichen Spiels mit den Geisteswissenschaften widmeten. Unter den Rubriken "Philosophie/Psychologie", "Literatur" und "Polemik" wurde ein kultureller Rahmen um das Schachspiel gewebt, der im deutschsprachigen Raum seinesgleichen sucht, und auch im Ausland f√ľr Aufmerksamkeit sorgte.

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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Schulschach 25.03.2009

Schulschach-Kongress in Turin

Schulschach-Kongress in Turin In Turin fand vom 25. - 27. Februar der Kongress: "Chess: a game to grow up with" statt, der mich in jeder Hinsicht beeindruckt hat.
 
Nach der Begr√ľ√üung hielt der venezuelanische Professor Uvencio Blanco, der Vorsitzende des FIDE Committee on Chess in Schools ein Referat. In Venezuela gibt es 2.7 Millionen Schachsch√ľler, eine unglaubliche Anzahl.

Foto: Veranstalter
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Schulschach 24.03.2009

Schachskulpturenpfad in Neusäß/Bayern

Schachskulpturenpfad in Neus√§√ü/Bayern Im Schmutterpark der nahe Augsburg gelegenen Kleinstadt Neus√§√ü hat die Stadt im Herbst 2007 eine Gartenschachanlage eingerichtet. Gleichzeitig entwarfen und gossen die Sch√ľler der 9. Klasse der nahegelegenen Volksschule Am Eichenpark unter der Anleitung der Augsburger Bildhauerin Ingeborg Prein Schachfiguren als Betonstelen. Als Skulpturenpfad f√ľhren die Stelen zur Gartenschachanlage.
Die Idee dazu wurde in einem Projekt Kunst - Kommunikation und Spiel im Fachunterricht Kunst mit der Fachoberlehrerin Barbara Barnert umgesetzt. Die Schule √ľbernahm die Patenschaft √ľber die Anlage, zu der auch noch ein Bouleplatz geh√∂rt.

Das mit dem Kunstprojekt das Thema Schach an dieser Schule nicht erledigt ist, berichtet Frau Barnert in einer Email an den Vorsitzenden der Deutschen Schulschachstiftung, Walter Rädler: "Ich habe schon einige Spielerfolge nach Ihrem Salzburger Kurs * zu verzeichnen. Vor allem der Gummibärchen-Spaß ist bei den 4.ten Klassen bejubelt worden."

* Frau Barnert nahm Ende Februar an einem von Rädler geleiteten 1. Schulschach-Patent-Kurs in Salzburg teil.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Präsidium 23.03.2009

DSB-Funktionäre in FIDE-Kommissionen

DSB-Funktion√§re in FIDE-Kommissionen Nachdem der FIDE-Kongress in Dresden die Grundlagen f√ľr die Neustrukturierung der Kommissionen geschaffen hat, wurden vom FIDE-Pr√§sidium auf der Sitzung am 6./7. M√§rz 2009 in Istanbul die personellen Zusammensetzungen und neuen Nominierungen best√§tigt. Die folgenden DSB-Repr√§sentanten wurden zu Mitgliedern verschiedener Kommissionen berufen:

Ralph Alt Ethikkommission
Klaus Deventer Schiedsrichterkommission (Berater)
Christian Krause (Foto) Qualifikationskommission, Technische Kommission (Berater), Schweizer System Programme (Vorsitzender), Technischer Verwaltungsausschuss
Horst Metzing Veranstaltungskommission
Uwe Bönsch Trainerkommission

Dar√ľber hinaus wurde der DSB noch gebeten, einen Vertreter f√ľr die Entwicklungskommission zu nominieren.

Horst Metzing
DSB-Sportdirektor

Archivfoto: Christian Krause bei der Tagung der DSB-Wertungskommission im Januar 2005 in Fulda
[FIDE]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 23.03.2009

Berliner Mannschaftsmeisterschaft beendet

Berliner Mannschaftsmeisterschaft beendet Nach zuletzt 1991 und 2003 konnte der SC Weisse Dame in der am Sonntag abgeschlossenen Berliner Mannschaftsmeisterschaft (BMM) erneut in der Landesliga triumphieren. Dabei gelang den Charlottenburgern sogar das Kunstst√ľck, die zweite Mannschaft auch gleich noch auf einen Podiumsplatz zu hieven. Beide Mannschaften √ľberholten dabei noch den bis zur letzten Runde f√ľhrenden SV Empor. Durchaus verdient, weil Empor beiden Wei√üen Damen unterlag - auch wenn es betr√ľblich ist, das man nach einer rundelangen Tabellenf√ľhrung kurz vor dem Ziel noch √ľberholt wird. Aber der ehemalige Bundesligist (1993/94 bis 1996/97 u.a. mit Kramnik und Schirow auf Platz 3 und 4) verlor am Sonntag bei Weisse Dame 2 mit 3:5, wodurch f√ľr Weisse Dame 1 der Weg zum Meistertitel frei war und die Gastgeber anschlie√üend noch st√ľrmisch feiern konnten.

Der SC Weisse Dame spielte mit Hans-Joachim Waldmann (DWZ 2260, 7 aus 9), Ingo Abraham (2133, 4¬Ĺ/9), Stefan Gazmaga (2162, 3¬Ĺ/7), Martin Kaiser (2070, 4¬Ĺ/6), Cord Wischh√∂fer (2102, 5¬Ĺ/9), Franko Mahn (2138, 3/9), Hendrik M√∂ller (2128, 8¬Ĺ/9) und Ruprecht Pfeffer (2138, 7/8).

Durch das Inkrafttreten einer neuen Turnierordnung wird es in der BMM in den n√§chsten Jahren etwas unruhiger. M√∂gliche zus√§tzliche Absteiger aus der Oberliga werden nicht mehr durch die Landesliga aufgefangen, die dazu fr√ľher von 10 auf 12 Mannschaften aufgestockt wurde. Die Aufstockung entf√§llt und da viele √ľberegionale spielende Berliner Vereine nach unten "streben", wird es eng in der n√§chsten Landesliga. Selbst der Sechste mu√ü noch um den Landesliga-Verbleib bangen!

Foto: Spieler des SV Empor und der Schachfreunde Nordost bei einer Landesliga-Analyse im Schachcafé "en passant" im Februar 2009.
[BMM-√úbersicht]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Zeitschriftenmarkt 22.03.2009

April-Ausgabe der Schach-Zeitung

April-Ausgabe der Schach-Zeitung Ende März erscheint die April-Ausgabe der Schach-Zeitung

Themenschwerpunkt ist das Turnier in Linares, es werden wieder vier Partien ausf√ľhrlich mit entsprechenden Kommentaren und Hintergrundinformationen Zug um Zug und Diagramm um Diagramm vorgestellt.

Dar√ľber hinaus gibt es Berichte zum Mittelspiel von IM Mikhail Umansky, Er√∂ffnungsfallen, Taktikaufgaben und Interviews mit J√ľrgen Kohlst√§dt und Dr. Dirk Jordan, die die f√ľnfseitige Berichterstattung √ľber die Deutsche Amateurmeisterschaft in K√∂ln-Br√ľhl erg√§nzen.

Die beiden Macher, J√ľrgen Jordan und Michael Sch√∂nherr, haben sich auch etwas sehr Innovatives zum Marketing einfallen lassen. Alle Abonnenten bekommen eine Kundenkarte, mit der sie u.a. Preisnachlass bei einigen Turnieren bekommen. Diese Angebote werden sowohl in der Zeitung als auch auf der umfangreichen Internetseite vorgestellt.

"Wir planen noch viele weitere Aktionen und werden schon sehr bald einen weiteren Bonus f√ľr unsere Leser anbieten", versprechen die beiden Herausgeber.

[Homepage der Schach-Zeitung]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Leistungssport 22.03.2009

Lehrgang zur Talentförderung der Landesverbände

Lehrgang zur Talentförderung der Landesverbände TASI 2009 oder auch Talentsichtung 2009 - so nennt sich der Lehrgang zur Talentförderung der Landesverbände in Zusammenarbeit mit dem DSB und der DSJ in der Kurzform.
Vom 13. - 17. Mai sind Kaderspieler des DSB und der Landesverb√§nde (Jahrg√§nge 1996 - 2000) nach G√ľntersberge im Harz eingeladen, sich unter Anleitung fachkundiger und bekannter Trainer nach dem Rahmentrainingsplan des DSB fortzubilden und nach diesem Lehrgang Aufnahme in den Bundeskader zu finden.

Ausschreibung als PDF

Foto: Bundesnachwuchstrainer Bernd V√∂kler, der mit GM Thomas P√§htz, Suren Petrosjan, Bernd Laubsch und weiteren Trainern die Ausbildung durchf√ľhren wird.

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Presse und Medien 21.03.2009

"Ich f√ľhle mich so matt!"

Dieser Ausspruch eines geplagten Schachspielers auf der Couch des Schachtherapeuten ziert das Erstlingswerk desselben - nämlich des Schachtherapeuten Manfred Herbold - in einer Karikatur von Fränk Stiefel (der eigentlich Frank Stiefel heißt).
Der in Berlin lebende und in Crailsheim spielende Stiefel hat mit seinen Werken im Alleingang f√ľr die Verzierungen des schriftstellerischen Deb√ľt's von Manfred Herbold beigetragen. Herbold's Buch "Der Schachtherapeut" ist gedruckt auf "Papier von echten, biologischen B√§umen!" wie er im Impressum schreibt und dazu aufruft "Rettet die W√§lder, esst mehr Biber!"

Das 170 Seiten starke Buch ist in drei gro√üe Kapitel eingeteilt: 20 eigene Werke des Autors, 10 Gastbeitr√§ge und 10 Extras. Behandelt werden Irrt√ľmer und Reinf√§lle auf den 64 Feldern, die z.T. den Patienten in Herbold's Praxis widerfahren sind. Ein vergn√ľglich zu lesendes Buch, welches seit einigen Tagen meine U-Bahn-Lekt√ľre ist.
Wer es ebenfalls lesen m√∂chte, sollte sich per Email an den Autor wenden: mherbold@gmx.net (oder ggfs. auch telefonisch 06351-125374). Ebenso sind 16 Euros bereitzuhalten, worin die Versandkosten von einem Euro bereits enthalten sind. Auf Wunsch signiert er die B√ľcher und schreibt eine Widmung!

√úbrigens plagt den Schachtherapeuten im Moment selbst ein Problem. Er kommt seit einigen Wochen nicht in seine Praxis (sprich: auf seine Website). Er hat die Schl√ľssel verlegt und kann selbst nur durch die Schaufenster (www.schachtherapeut.de) in seine Praxisr√§ume blicken. Er konnte deshalb auch noch nicht die Auslage erneuern und sein Buch bewerben...

Das Herbold's Therapeutentun bei seinen Patienten durchaus von Erfolg gekrönt sein könnte, bewies er gerade erst selbst beim Open in Bad Wörishofen, wo er in einer Zeitnotschlacht den C-Kaderspieler IM Sebastian Bogner zerlegte: Zur Partie.
[Leseprobe]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Europameisterschaften 20.03.2009

Europameisterschaft der Frauen

Europameisterschaft der Frauen Die Europameisterschaften 2009 fanden zeitgleich in Budva (Montenegro) und Sankt Petersburg statt. W√§hrend in Budva das offene Turnier stattfand, welches von Jewgenij Tomaschewski gewonnen wurde, trugen die Frauen in der russischen Ostseemetropole die nur f√ľr ihr Geschlecht zugelassene Europameisterschaft aus.
Aus Deutschland ging nur Großmeisterin Elisabeth Pähtz (Foto) an den Start, die im 168-köpfigen Teilnehmerfeld den 14. Platz erreichte - nur zwei Plätze hinter ihrer Einteilung in der Startrangliste.
Europameisterin wurde nach einem Stichkampf gegen Lilit Mkrtchian die Russin Tatjana Kosinzewa.

Foto: Jelena Michejewa (Turnierseite) [Turnierseite]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Breitenschach 20.03.2009

Last chance to see: Bad Soden

Last chance to see: Bad Soden

Heute, am Freitag der 20. M√§rz 2009, ist Meldeschluss f√ľr Bad Soden¬†der Deutschen Amateurmeisterschaft. Spieltermin ist dann der 17.-19. April 2009.


Meldeschluss bedeutet in diesem Fall: Letzte Möglichkeit, das Startgeld von ohnehin nur 30 Euro noch um 5 Euro zu reduzieren!


Anmelden kann man sich online hier: http://www.ramada-cup.de/


Dies ist √ľbrigens auch die letzte M√∂glichkeit, an einem RAMADA-Vorturnier in Bad Soden teilzunehmen! Im n√§chsten Jahr ersetzt Frankfurt/Oder die Station und er√∂ffnet den Turnier-Reigen der Serie 2009/2010.

Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



DSJ 20.03.2009

Gr√ľnes Band f√ľr vorbildliche Talentf√∂rderung im Verein

Gr√ľnes Band f√ľr vorbildliche Talentf√∂rderung im Verein Die Dresdner Bank und der Deutsche Olympische Sportbund schreiben f√ľr 2009 wiederum das "Gr√ľne Band f√ľr vorbildliche Talentf√∂rderung im Verein" als Leistungssportwettbewerb aus, der mit 5.000 ¬Ä dotiert ist.

Die Vereine bewerben sich bis zum 31.03.2009 in der Geschäftsstelle der

Deutschen Schachjugend, Hanns-Braun-Straße Friesenhaus I, 14053 Berlin

Die Bewerbungsunterlagen k√∂nnen ab sofort in der Gesch√§ftsstelle der DSJ beziehungsweise auch √ľber das Internet abgefordert werden: www.dasgrueneband.com oder www.dosb.de (Suchbegriff "Gr√ľnes Band")

Ausschreibung
Bewerbungsbogen

Foto: Die Schachfreunde Brackel aus Dortmund gewannen 2007 das Gr√ľne Band. 2008 war leider kein Schachverein unter den Preistr√§gern.
[Mehr Informationen]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Geschichte 19.03.2009

Ein geniales, aber verblendetes Schachtalent

Ein geniales, aber verblendetes Schachtalent Klaus Junge wurde 1924 in Concepci√≥n (Chile) geboren und starb bei Welle (L√ľneburger Heide) kurz vor Kriegsende 1945. Als er geboren wurde, befand sich Deutschland in einer f√ľrchterlichen wirtschaftlichen Depression wegen des verlorenen 1. Weltkrieges. Die Geschichtsforscher erkl√§ren, dass die fast unertr√§glichen Sanktionen und Strafmassnahmen der Siegerm√§chte einer der Gr√ľnde daf√ľr waren, dass sich die deutschen B√ľrger der neuen national-sozialistischen Bewegung zuwandten, weil sie sich dadurch eine Besserung ihrer Lebenslage versprachen.

Foto: Gösta Stoltz und Klaus Junge beim internationalen Turnier in Prag 1942

[Kompletter Artikel von Frank Mayer]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Einladungen 19.03.2009

Finale der √Ėsterreichischen Bundesliga

Finale der √Ėsterreichischen Bundesliga In Ansfelden bei Linz steigen ab diesem Donnerstag die letzten vier Runden der √∂sterreichischen Bundesliga. Der hohe Titelfavorit Husek Wien geht mit nur einem Z√§hler Vorsprung ins Finale, und auch ein Abstiegsplatz ist noch √§u√üerst umstritten. Zahlreichen deutsche Spieler werden an den Brettern erwartet, u.a. Jan Gustafsson, David Baramidze, Arik Braun, Uwe B√∂nsch, Philipp Schlosser, Markus Stangl, Sebastian Siebrecht, Klaus Bischoff, Rainer Buhmann und Dimitrij Bunzmann. Alle Partien werden live √ľbertragen, Donnerstag ab 18, Freitag und Samstag ab 14 Uhr sowie Sonntag ab 10 Uhr.

www.chess.at/live

Stefan Löffler

Foto (Axel Fritz): Arik Braun bei der Deutschen Meisterschaft in Saarbr√ľcken

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Europameisterschaften 18.03.2009

Unsere sechs EM-Kämpfer

Unsere sechs EM-Kämpfer
GM Arkadij Naiditsch (v.l.), GM Georg Meier, GM Igor Khenkin, IM Igor Solomunovic, GM Witali Kunin und Maik Kopischke waren unsere Helden bei der Europameisterschaft in Budva (Montenegro) vom 5.-18. März 2009.

Maik, wer?
Die Europameisterschaft war offen f√ľr jedermann, die Ausschreibung wurde auch auf diesen Seiten ver√∂ffentlicht.
Maik Kopischke (42, DWZ 1745) aus Berlin f√ľgte seinen zahlreichen Auslandsturnieren ein weiteres hinzu. Sein erstes spielte er 2007 im spanischen Figueres und sorgte damit in seinem Verein SC Zugzwang - in den er im Jahr 2000 unter seinem damaligen Namen Anders eintrat - f√ľr einiges Aufsehen.
In Budva gehörte Kopischke mit einer FIDE-Elo von 1910 zu den Anwärtern auf den letzten Platz. In den ersten 10 Runden verlor er neun Mal und bekam einmal den kampflosen Punkt. In der letzten Runde machte er ein schnelles Remis und ließ seinen Gegner in der Tabelle noch hinter sich, ebenso wie drei Aussteiger.

Im Kampf um den EM-Titel spielten zwei Deutsche ganz vorn mit. Georg Meier begann mit vier Siegen, baute dann aber etwas ab. Arkadij Naiditsch startete nicht ganz so aufsehenerregend wie Meier, spielte sich aber in der zweiten H√§lfte an die Spitze. Am Ende geh√∂rte er zu den 11 punktgleichen Spielern, die im K.o.-System um den Titel spielten. Hier scheiterte er am sp√§teren Vize-Europameister Wladimir Malachow, trotz eines 1¬Ĺ:1¬Ĺ. In der entscheidenden Blitzpartie bekam er Wei√ü und 5 Minuten Bedenkzeit und mu√üte gewinnen. Malachow - mit nur 4 Minuten - gen√ľgte ein Remis. Das erreichte er dann auch, wobei die letzten Z√ľge etwas R√§tsel aufgeben. Naiditsch tauschte die Dame und Malachow nahm nicht zur√ľck...

Europameister wurde Jewgenij Tomaschewski, Naiditsch (8 aus 11) Sechster und Meier (7¬Ĺ) Zw√∂lfter. Die weiteren deutschen Plazierungen: 91. Khenkin 6¬Ĺ, 163. Solomunovic 5¬Ĺ, 189. Kunin 5, 302. Kopischke 1¬Ĺ (306 Teilnehmer).

Turnierseite
Stefan Löffler zur EM

Foto: Vier Mal Turnierseite, Chess Classic Mainz 2006 (Kunin) und 2002 (Solomunovic, Archiv Harald Fietz)

Veröffentlicht von Frank Hoppe



FIDE 18.03.2009

FIDE-Regeln ab 1. Juli 2009

FIDE-Regeln ab 1. Juli 2009 Die FIDE hat in der vergangenen Woche einige ihrer √ľberarbeiteten und vom 1. Juli 2009 an g√ľltigen Regelwerke an die Mitgliedsverb√§nde verschickt. Die Texte liegen derzeit nur im Original (englisch) vor. Im einzelnen handelt es sich dabei um folgende Dokumente:

Schach-Regelwerk allgemein
Regelwerk f√ľr FIDE-Titel
Regelwerk f√ľr FIDE-Elo
[FIDE]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



DSJ 17.03.2009

Mädchenschachpatent-Seminar im April

M√§dchenschachpatent-Seminar im April Nach dem √ľberaus erfolgreichen Schulschachpatent, dem ebenfalls hervorragend angenommenen Kinderschachpatent wird die Deutsche Schachjugend jetzt ein drittes Patent ins Leben rufen: das

Mädchenschachpatent

Wir h√§tten ja gerne M√§dchen im Verein, wir w√ľrden ja gerne, aber irgendwie klappt das bei uns nicht. Es waren ja mal einige bei uns, die sind aber wieder weggegangen. Welcher Verein kann davon nicht berichten?

Wie geht Mädchenarbeit im Verein? Muss man anders mit Mädchen umgehen, lernen sie anders, wollen sie andere Angebote als die Jungs?
Diese und andere Fragen werden ein Wochenende lang diskutiert und gelehrt von erfahrenen Pädagogen und Trainern, die Tipps und Hinweise geben können, wie man es machen sollte.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Fernschach 17.03.2009

Porträt von Fernschach-IM Uwe Staroske

Portr√§t von Fernschach-IM Uwe Staroske Schach ist √ľberhaupt nicht selten in Tageszeitungen. Gemessen am Anteil der aktiven Mitglieder (und somit gemeinhin Sportler im Deutschen Olympischen Sportbund) ist Schach sogar √ľberrepr√§sentatiert. Das Verh√§ltnis ist nat√ľrlich bei weitem nicht so krass, wie bei Eishockey (die weitaus weniger Mitglieder als der Deutsche Schachbund haben). Aber immer dort, wo jemand regelm√§√üig und beharrlich Kontakt zu den Redaktionen h√§lt, ist Schach auch vertreten. So wie Ralf Mulde, zuletzt Vizepr√§sident im Landesschachbund Bremen und augenblicklich vor allem im DESC, dem Deutschen E-Mail-Schach-Club aktiv. Er fand in Frank B√ľter vom Weser-Kurier einen Redakteur mit Gesp√ľr f√ľr schachliche Themen...

Foto (Frank B√ľter, Weser-Kurier): Fernschach-IM Uwe Staroske

[Artikel aus dem Weser-Kurier (Nachdruck)]

Veröffentlicht von Klaus Jörg Lais



Fernschach 17.03.2009

Top-50 der deutschen Fernschachspieler

Top-50 der deutschen Fernschachspieler Fernschach-Gro√ümeisterin Annemarie Burghoff ist die st√§rkste deutsche Fernschachspielerin und die einzige Frau in der Liste der besten 50 deutschen Spieler aus der Weltrangliste. Sie hat sich f√ľr uns die M√ľhe gemacht, diese Top-50 der Deutschen zusammenzustellen und noch einige weitere Informationen zu erg√§nzen.

Hans-Marcus Elwert (Foto) f√ľhrt diese Liste an und ist weltweit die Nummer 2. Elwert ist seit 1996 Fernschach-Gro√ümeister und geh√∂rt seit 2000 zu den besten zehn Spielern weltweit. Damals gelang ihm auch als Erster ein Sieg gegen GM Ulf Andersson in einer Fernschachpartie. Der ehemalige schwedische Nahschach-Weltklassespieler geh√∂rt im Fernschach zur absoluten Weltspitze.

Foto: www.endgame.nl
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Ausbildung 16.03.2009

FIDE-Trainerkurs im Juni in Berlin

FIDE-Trainerkurs im Juni in Berlin Mit der Zielstellung, interessierte Spielerinnen und Spieler aus aller Welt zu bef√§higen, selbst√§ndig in schulischen Einrichtungen und Schachclubs f√ľr den Nachwuchs/Leistungssport mit jungen Talenten zu arbeiten sowie geeignete Trainer und Schachlehrer im eigenen Lande auszubilden, findet der n√§chste Ausbildungskurs vom 26. Juni bis 02. Juli 2009 in Berlin statt. [Mehr Informationen]

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Turnier- und Openberichte 16.03.2009

25. Schachfestival Bad Wörishofen

25. Schachfestival Bad W√∂rishofen Der franz√∂sische IM Romain Edouard (links) gewann das vom 5. bis 13. M√§rz ausgetragene 25. ChessOrg Schachfestival in Bad W√∂rishofen. Als einziger Spieler erreichte er 7¬Ĺ Punkte aus 9 Partien. Der U16-Europameister von 2006 blieb ungeschlagen und distanzierte die Verfolger - darunter GM Wladimir Jepischin (rechts) und DSB-Kaderspieler IM Sebastian Bogner - um einen halben Punkt.

Foto: ChessOrg
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Einladungen 15.03.2009

Chess Classic 2009 verspricht Hochspannung

Chess Classic 2009 verspricht Hochspannung Vom 27.7.-2.8. werden sich wieder die st√§rksten Spieler der Welt in der Mainzer Rheingoldhalle zum bedeutendsten Schnellschachfestival, den Chess Classic, versammeln. Mittlerweile stehen die Teilnehmer f√ľr die Hauptveranstaltungen fest. Die Weltmeisterschaften im Schnellschach und im Chess960 werden im bew√§hrten doppelrundigen Format mit je vier Spielern ausgetragen, wobei die beiden Erst- bzw. Letztplatzierten am Ende die R√§nge in einem Match ausspielen.
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Ausschreibungen 15.03.2009

Neckar-Open in Deizisau startet am 9. April

Neckar-Open in Deizisau startet am 9. April Nicht mal mehr einen Monat dauert es bis zum 13. Internationalen Neckar-Open in Deizisau (Region Stuttgart), dem mit gro√üem Abstand gr√∂√üten Schachopen mit klassischer Bedenkzeit in Deutschland. Wir erwarten wieder deutlich √ľber 500 Teilnehmer (Vorjahr 660). Schon jetzt haben √ľber 50 Titeltr√§ger zugesagt.

Sven Noppes

Foto (Christian Bossert): Anish Giri (14), j√ľngster Gro√ümeister der Welt, hat vor wenigen Tagen f√ľr das Open gemeldet.

Turnierhomepage
Ausschreibung
Anish Giri: Foto 1, Foto 2

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Landesverbände 14.03.2009

Berliner Dominanz bei Norddeutscher Blitz-MM

Berliner Dominanz bei Norddeutscher Blitz-MM Seit neun Jahren lösen sich der SK König Tegel aus Berlin und der Hamburger SK als Sieger der Norddeutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft (NDBMM) gegenseitig ab. Das blieb auch 2009 so, wobei die Hamburger - wie fast alle Teams westlich der Elbe - diesmal schwächelten: der 16. Platz war dem HSK bisher noch keine Meldung auf ihrer Homepage wert. (Anmerkung: Wie mich Christian Zickelbein inzwischen informierte, "versteckt" sich die Meldung unter "Volles Wochenende II" vom 8.3.)

Die NDBMM fand am 8. M√§rz nicht wie gewohnt in Hamburg statt. Gastgeber war der mecklenburgische SC Neukloster, der die qualifizierten Vereine aus den norddeutschen Mitgliedsverb√§nden nach Wittenberge einlud. Bremen's Vereine fehlten ganz und die Hamburger Vereine schickten nicht ihre st√§rksten Spieler. Gewohnt stark dagegen die Berliner Vereine. Der BSC Rehberge hatte sich sogar vom Berliner Wettkampfbetrieb freigenommen. Genutzt hat es allerdings nichts. Am Ende qualifizieren sich die Rehberger als einziger der sechs Berliner Vereine nicht f√ľr die Deutsche Meisterschaft. Und dabei w√§ren die Reisekosten praktisch Null gewesen: die Deutsche findet am 16. Mai in Berlin statt.

Die drei Erstplazierten setzten sich nach 21 Runden vom restlichen Feld deutlich ab. König Tegel siegte vor den punktgleichen Schachfreunden Berlin und dem SC Kreuzberg. Dank einiger Vereinswebseiten und dank Rainer Polzin sind wenigstens die Aufstellungen einiger Mannschaften bekannt. Erfaßt wurden wohl nur die Mannschaftsergebnisse.

Tegel: GM Robert Rabiega, GM Mladen Muse, IM Ulf von Herman, FM Torsten Sarbok
Schachfreunde: GM Rainer Polzin, IM Lars Thiede, Dennes Abel, FM Andreas Breier
Kreuzberg: FM Atila Figura, IM Steve Berger, GM Sergej Kalinitschew, Wladimir Schilow

Foto (Sven Helms): König Tegel (links) gegen die Schachfreunde Berlin

LSV Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse, Fotos
Berliner Schachverband: NDBMM-Archiv
Vereinsberichte (Auswahl): Greifswalder SV, Schachfreunde Schwerin, SK Norderstedt, L√ľbecker SV, Bille SC



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Ausbildung 13.03.2009

Nationale Schiedsrichter Aus- und Weiterbildung

Nationale Schiedsrichter Aus- und Weiterbildung Liebe Schachfreunde,

auch dieses Jahr gibt es wieder eine Fort- und eine Neuausbildung f√ľr nationale Schiedsrichter. Die Lehrg√§nge werden parallel vom 18.6.-21.6 bzw. 19.6.-21.6.2009 in Postbauer-Heng durchgef√ľhrt. N√§heres entnehmen Sie bitte den beigef√ľgten Ausschreibungen.

Neuausbildung
Fortbildung

Falls Sie weitere Fragen haben, so kann ich diese gerne per Email beantworten. Siehe dazu auch die Ausbildungsseite.

J√ľrgen Kl√ľners
DSB-Beauftragter f√ľr die Schiedsrichterausbildung

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DSJ 12.03.2009

Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend

Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend Christian Warneke einstimmig zum Vorsitzenden gewählt

Auf der Jugendversammlung am 7./8. M√§rz 2009 stand ein Wechsel in der F√ľhrung an.
Einstimmig wählte die Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend den Hamburger Christian Warneke zum 1. Vorsitzenden und verabschiedete zugleich den langjährigen Vorsitzenden Patrick Wiebe mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel und langanhaltenden Beifall.
Die Jugendversammlung war auf Einladung der Bayerischen Schachjugend zu Gast in Passau und hatte neben dem F√ľhrungswechsel ein umfangreiches und anspruchsvolles Programm zu bew√§ltigen. » weiterlesen

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Frauenschach 12.03.2009

Erfurter Schach-Damen spielen Bundesliga

Erfurter Schach-Damen spielen Bundesliga Alle sieben Kämpfe gewonnen/Zeulenroda besiegt Torgelow und wird Vizemeister

Das war eine erfolgreiche Saison f√ľr die Frauen im Th√ľringer Schachbund (ThSB)! Die Spielerinnen vom Schachverein Medizin Erfurt erk√§mpfen den Aufstieg in die Schach-Bundesliga der Frauen, und die Damen des TSV Zeulenroda werden in der 2. Bundesliga hervorragender Zweiter.

Archivfoto von der Offenen Deutschen Frauen-Einzelmeisterschaft 2006: Hannelore Kube gehörte zum Stamm-Aufgebot der Erfurter Mannschaft. Sie erreichte 2:1 Punkte.
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Blindenschach 12.03.2009

25. Schachfestival Bad Wörishofen

25. Schachfestival Bad W√∂rishofen "Am Ende haben wieder alle gleich viel Punkte!" Das ist ein gefl√ľgeltes Wort innerhalb unserer Gruppe - schon seit Jahren. Gemeint ist, dass trotz unterschiedlicher Turnierverl√§ufe (was f√ľr ein Wort) bei den Einzelnen meist 5,0 oder 4,5 Punkte am Ende zu Buche stehen. Dabei ist nat√ľrlich nicht ber√ľcksichtigt, dass die Gegnerschaft h√∂chst unterschiedliches Niveau aufweist.

Im Moment jedoch hat das gefl√ľgelte Wort wieder einmal Recht. O. M√ľller, Bischoff, Schulz, Schellmann, Engl und Lindenmair weisen nach 6 Runden je 3,5 Punkte auf. Pohlers liegt bei 3,0, Heinich, Steinhart und Ellinger bei 2,5: Hahnewald hat 2,0 Punkte auf seinem Konto.

Foto: ChessOrg
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Meisterschaften 12.03.2009

Auslosung Viertelfinale DPMM

Auslosung Viertelfinale DPMM Die Auslosung des Viertelfinales der Deutschen Schach-Pokal-Meisterschaft f√ľr Mannschaften am 9. Mai 2009, Spielbeginn um 14.00 Uhr, hat die nachfolgenden Paarungen ergeben:

Greifswalder SV - Hamburger SK
SC Hansa Dortmund - SG Aljechin Solingen
SF Stuttgart - SK Heidelberg-Handschuhsheim
SC Fulda - SV Lok Leipzig-Mitte


Thomas Wiedmann
DSB-Turnierleiter Pokal

Archivfoto Sven Helms: Greifswald und Hamburg standen sich im Pokal zuletzt am 22. Januar 2006 in Greifswald gegen√ľber. Hamburg siegte damals 3¬Ĺ:¬Ĺ. Einen Tag zuvor schaltete Greifswald den Berliner Vertreter Berolina Mitte aus, woran auch der sp√§tere DSB-Webmaster nichts √§ndern konnte (vorn Brett 2: Christian Bartholom√§us am Zug gegen Hoppe).

[Turnierseite]

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FIDE 11.03.2009

Neue Internationale Meister

Neue Internationale Meister Am vergangenen Wochenende hat die FIDE wieder einige neue Titel vergeben. Aus Deutschland sind insgesamt 8 Spieler und Spielerinnen "betroffen". Raoul Strohh√§cker (21), Hannes Langrock (25), C-Kaderspieler Andreas Heimann (17), Ilja Schneider (24) und Boris Khanukov (70!) d√ľrfen sich jetzt Internationaler Meister nennen. Bei den Damen wurden B-Kaderspielerin Melanie Ohme (18, oben links) und die C-Kaderspielerinnen Manuela Mader (18, oben rechts) und Maria Sch√∂ne (21, unten) Internationale Meisterin. Allen herzlichen Gl√ľckwunsch!

FM Christian Köpke erhält den IM-Titel erst nach Erreichen von Elo 2400.

Au√üerdem nahm mit dem Ukrainer Michael Fedorovsky (32, SC Tarrasch M√ľnchen) vor einigen Wochen ein Spieler die deutsche Staatsb√ľrgerschaft an, der zwar noch titellos, aber eine respektable Elo von 2424 hat.

Die Fotos von Bernd Vökler zeigen die Spielerinnen bei der Schacholympiade 2008 in Dresden.
[Aktuelle FIDE-Titelverleihungen]

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Frauenschach 11.03.2009

Deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft der Frauen am 2. Mai 2009

Deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft der Frauen am 2. Mai 2009 Am Samstag, den 2. Mai 2009, findet in der Stadthalle Markranstädt die 15. Deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft der Frauen statt. Ausrichter ist der SK Großlehna.
Das Turnier wird als offenes Turnier f√ľr Vereinsmannschaften statt, der Einsatz von bis zu 2 Gastspielerinnen je Mannschaft ist zul√§ssig. Die Ausschreibung zu dieser Meisterschaft findet sich unter DBlitzMM-F_2009.pdf.
Am Vortag der Meisterschaft findet unter derselben sportlichen Leitung der 3. Schnell-Schach-Airport-Cup 2009 des Intercontinentalflughafens Leipzig/Halle statt.

Ursula Hielscher
DSB-Frauenreferentin

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Ausschreibungen 10.03.2009

Deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft am 16. Mai

Deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft am 16. Mai Am Samstag, den 16. Mai 2009, findet im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg (Foto) in Berlin die 26. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach statt. Bundesturnierdirektor Ralph Alt konnte bisher folgende Mannschaften einladen:
TSV Bindlach-Aktion√§r, TV Tegernsee, K√∂nig Tegel, SG Aljechin Solingen, SV Wattenscheid, SF Berlin, Freiburg-Z√§hringen, Rotation Pankow, SC Kreuzberg, Obersch√∂neweide, VBSF Cottbus, Hungen-Lich, SK Neukloster, Wadgassen-Differten, Nickelh√ľtte Aue, USV Halle, L√ľbecker SV, Norderstedt. Einige Landesverb√§nde haben ihre Blitzmeisterschaften noch nicht durchgef√ľhrt und melden daher etwas sp√§ter.
Der Ausrichter SF Berlin hat f√ľr die Teilnehmer noch etwas Besonderes: Am darauffolgenden Sonntag, 17. Mai 2009, findet im selben Spiellokal das 11. Schnellturnier der Schachfreunde Berlin statt (9 Runden CH-System, 15 Minuten Bedenkzeit, Spielbeginn 10.00 Uhr).

Ralph Alt
Bundesturnierdirektor

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DSJ 10.03.2009

Gr√ľnes Band f√ľr vorbildliche Talentf√∂rderung im Verein

Gr√ľnes Band f√ľr vorbildliche Talentf√∂rderung im Verein Die Dresdner Bank und der Deutsche Olympische Sportbund schreiben f√ľr 2009 wiederum das "Gr√ľne Band f√ľr vorbildliche Talentf√∂rderung im Verein" als Leistungssportwettbewerb aus, der mit 5.000 ¬Ä dotiert ist.

Die Vereine bewerben sich bis zum 31.03.2009 in der Geschäftsstelle der

Deutschen Schachjugend, Hanns-Braun-Straße Friesenhaus I, 14053 Berlin

Die Bewerbungsunterlagen k√∂nnen ab sofort in der Gesch√§ftsstelle der DSJ beziehungsweise auch √ľber das Internet abgefordert werden: www.dasgrueneband.com oder www.dosb.de (Suchbegriff "Gr√ľnes Band")

Ausschreibung
Bewerbungsbogen

Foto: Die Schachfreunde Brackel aus Dortmund gewannen 2007 das Gr√ľne Band. 2008 war leider kein Schachverein unter den Preistr√§gern.

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Meisterschaften 09.03.2009

DPMM-Zwischenrunde

DPMM-Zwischenrunde Am 7./8. M√§rz fanden in Berlin, Uelzen, Hameln, Dortmund, Ludwigshafen, Gr√∂benzell, Fulda und L√∂beritz die Zwischenrunden-Gruppen der Deutschen Pokal-Meisterschaft f√ľr Mannschaften statt.
In Fulda trat dabei die Mannschaft des TSV Schott Mainz nicht an und der SC Eppingen kam kampflos ins Gruppenfinale, wo man dem Gastgeber SC Fulda unterlag.
In Berlin kam es zu einer √úberraschung. Der spielstarke Oberligist Greifswalder SV stoppte den Bundesligisten Schachfreunde Berlin mit 3:1, wobei Ulli Reyer an Brett 1 mit einem sensationellen Sieg gegen FM Jewgenij Degtjarew den Grundstein legte. Im Gruppenfinale wurde am Sonntag dann Gastgeber Schachfreunde Nordost besiegt.

Im Viertelfinale am 9. Mai sind SC Hansa Dortmund, SC Fulda, Greifswalder SV, Hamburger SK, SK Heidelberg-Handschuhsheim, SV Lok Leipzig Mitte, SG Aljechin Solingen und SF Stuttgart. Die Auslosung folgt in den nächsten Tagen.

Alle Ergebnisse (PDF)
Turnierseite (im Moment nur Vorrunde erfaßt)

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Frauenschach 08.03.2009

Frauenbundesligen

Frauenbundesligen Die OSG Baden-Baden (Foto) steht bei noch einer ausstehenden Doppelrunde vorzeitig als Meister der Frauenbundesliga fest, Herzlichen Gl√ľckwunsch.
Die zweiten Frauenbundesligen hatten heute ihre letzte Runde, aufgestiegen sind:
SV Medizin Erfurt (Staffel West), SV Wolfbusch (Staffel S√ľd) und Torgelow (Staffel Ost).

Ursula Hielscher

Das Foto (Dank an Ekaterina Borulya!) zeigt von links nach rechts die sechs Spielerinnen, die am Sonnabend in der 8. Runde zum Einsatz kamen: Julia Bochis, WGM Eva Moser, WGM Ketino Kachiani-Gersinska, WGM Ekaterina Borulya, Mannschaftsf√ľhrer Yaroslav Srokovskiy, Iamze Tammert und WIM Tina Mietzner

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Turnier- und Openberichte 08.03.2009

Cappelle la Grande: David Baramidze unter den Preisträgern

Cappelle la Grande: David Baramidze unter den Preistr√§gern GM Juri Vovk aus der Ukraine gewinnt das mit 611 Teilnehmern besetzte 25. Open in Cappelle la Grande (Frankreich). GM David Baramidze (Foto) wird mit 6¬Ĺ aus 9 26ster und erh√§lt noch einen Preis. Die weiteren deutschen Plazierungen (Auswahl): 33. GM Alexander Graf, 108. GM Arik Braun, 224. Filiz Osmanodja, 255. WFM Maria Sch√∂ne, 298. Rasmus Svane, 359. Sarah Hoolt, 458. Jonas Lampert, 608. FM Bernd V√∂kler.
Der 608. Platz unseres Bundesnachwuchstrainers h√§tte nat√ľrlich nicht gerade Vorbildwirkung f√ľr unsere K√ľken gehabt, wenn er sein P√ľnktchen aus 9 Partien erzielt h√§tte. V√∂kler stieg allerdings nach zwei beachtlichen Remisen gegen Gro√ümeister aus dem Turnier aus - wahrscheinlich um sich um seine Sch√ľtzlinge und das kaputte Reisegef√§hrt zu k√ľmmern.

Zu den in den letzten Tagen ver√∂ffentlichten Diagrammstellungen von Rasmus Svane und Sarah Hoolt erreichten mich noch weitere Emails, die ich aber noch nicht in den Berichten ber√ľcksichtigen konnte.
[Abschlußbericht von Bernd Vökler]

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Frauenschach 07.03.2009

Frauen-Bundesliga in Berlin

Frauen-Bundesliga in Berlin An diesem Wochenende hat der SC Rotation Pankow in Berlin neben seinem Reisepartner USV TU Dresden, den SK Großlehna und USV Halle zu Besuch. Heute spielten Pankow gegen Großlehna (Zweiter hinter Baden-Baden) und Dresden (Dritter) gegen Halle. Abgesehen von den Gastgebern fehlten bei allen anderen Mannschaften zahlreiche Spielerinnen, weil in St. Petersburg heute auch die Frauen-EM (u.a. mit Elisabeth Pähtz) begann.

Bei Gro√ülehna fehlte erstmals WGM Iweta Rajlich, die mit 6 aus 7 bisher ohne Niederlage am Spitzenbrett blieb. Daf√ľr stand erstmals WGM Olga Alexandrowa (Foto) an Brett 1 im Aufgebot.

Schiedsrichter in Berlin ist der Brandenburger Landespr√§sident ISR Hilmar Kr√ľger, der erst am sp√§ten Vorabend von seiner Nominierung erfuhr. Er hatte schon seine Fahrkarte zur Frauen-Bundesliga nach Leipzig gebucht und mu√üte schnell umdisponieren, da der urspr√ľnglich vorgesehene Schiedsrichter Holger Borchers krankheitsbedingt nicht zur Verf√ľgung stand.

Ich war zum Spielbeginn in Pankow und habe einige Fotos gemacht. Ein ausf√ľhrlicher Bericht mu√ü daf√ľr diesmal ausbleiben.
[Alle Fotos (davon eins mit den Aufstellungen)]

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Turnier- und Openberichte 07.03.2009

Cappelle la Grande: Legenden am Schachbrett

Cappelle la Grande: Legenden am Schachbrett In seinem heutigen Bericht aus Frankreich hat sich Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler ein wenig im Turniersaal umgeschaut und einige Schachlegenden entdeckt.

Zu unserem gestrigen Diagramm (nebenstehend) hat Bernd V√∂kler eine "klitzekleine" Korrektur anzubringen: Sarah Hoolt f√ľhrte die wei√üen Steine! Leider ging das aus seinem gestrigen Bericht nicht hervor. Nichtsdestotrotz ist immer noch nicht ganz klar, wie Sarah nach dem schwarzen Fehler c5-c4 auf Gewinn spielen kann. Reaktionen darauf gab es noch nicht.
[Siebter Bericht]

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Blindenschach 07.03.2009

25. Schachfestival Bad Wörishofen

25. Schachfestival Bad Wörishofen Feiertag beim DBSB!

Heute gelang dem deutschen Blindenschachmeister Dieter Bischoff (Archivfoto) etwas, das bisher nur ganz wenigen Spielern des DBSB verg√∂nnt war. Er besiegte mit den schwarzen Steinen spielend einen Gro√ümeister. Ohne in irgendeiner Phase der Partie in Gefahr zu geraten holte er sich den vollen Punkt gegen den griechischen GM Spiridon Skembris (Elo 2415). Schon fast √ľberfl√ľssig zu erw√§hnen, dass der Sieg am Abend etwas gefeiert wurde - beim Griechen nat√ľrlich!

Ansonsten wechselten sich Sieg und Niederlage in unseren Reihen ab. Neben Dieter, der nun 2,0 Punkte auf seinem Konto hat, gibt es einige unserer Spieler, die bei 1,5 Punkten stehen. Erfreulich auch, dass keiner aus unseren Reihen noch die Null stehen hat. Einen √úberblick √ľber die einzelnen Scores gibt es vielleicht nach der 3. Runde.
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Ausschreibungen 07.03.2009

20. NATO-Schachmeisterschaft 2009

20. NATO-Schachmeisterschaft 2009 Aktive schachspielende Soldaten und Zivilbedienstete f√ľr das Team der Bundeswehr bei der 20. NATO-Schachmeisterschaft gesucht!

20. NATO-Schachmeisterschaft 2009 vom 14. bis 20. Juni in Hammelburg/Deutschland

Bonn. Schachfreunde in den NATO-Mitgliedsstaaten k√∂nnen sich schon bald wieder auf ein besonderes schachsportliches Ereignis freuen. In der Zeit vom 14. bis 20. Juni 2009 wird zum 20. Mal die NATO-Schachmeisterschaft ausgetragen. Veranstalter des NATO-weiten Turniers ist das Bundesministerium der Verteidigung. Mit der Zusammenstellung der Bundeswehrmannschaft wurde die Katholische Arbeitsgemeinschaft f√ľr Soldatenbetreuung e. V. beauftragt. Die einzelnen Mannschaften der teilnehmenden Nationen bestehen jeweils aus 6 Mitgliedern. » weiterlesen

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Turnier- und Openberichte 06.03.2009

Cappelle la Grande: Die fast perfekte Partie

Cappelle la Grande: Die fast perfekte Partie Sarah Hoolt war es gestern verg√∂nnt, eine fast perfekte Partie zu spielen. In der Diagrammstellung scheint ihr Springer allerdings dem Untergang geweiht. Der gegnerische L√§ufer deckt alle Ausbruchsfelder und der wei√üe K√∂nig droht den Rappen in zwei Z√ľgen abzuholen. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen. Sarah spielte c5-c4? und stellte damit fast die Partie ein, wie Bernd V√∂kler meinte und er empfahl stattdessen Ke5. Was meinen die Leser?

Behandelt wird auch noch einmal das verpaßte Damenopfer von Rasmus Svane. Hierzu trudelten bei uns einige Emails ein.
[Sechster Bericht]

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Frauenschach 06.03.2009

Bundesliga-Turnier der Damen in Zeulenroda

Bundesliga-Turnier der Damen in Zeulenroda Schlussrundenspiele der 2. Frauen-Bundesliga im Friedrich-Schiller-Gymnasium

Nach f√ľnf von sieben Runden der Meisterschaftsspiele in der 2. Schach-Bundesliga der Frauen sind in allen drei Gruppen schon Vorentscheidungen √ľber den Aufstieg in die Bundesliga oder den Abstieg in die Regionalliga gefallen.

Archivfoto: Kathleen Loßin vom Zweitligisten Potsdam, 2005 beim Wildauer Dahmelandpokal noch unter ihrem Mädchennamen Katscher.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 05.03.2009

Cappelle la Grande: Das verpasste Damenopfer

Cappelle la Grande: Das verpasste Damenopfer Nebenstehendes Diagramm schickte uns Bundesnachwuchstrainer Bernd V√∂kler vom Open in Cappelle la Grande. Kaderspieler Rasmus Svane (Wei√ü) verpasste hier nach Aussage von V√∂kler die Gewinnabwicklung 14.Dxd3 Dxd3 15.Lc6+ und erreichte stattdessen nur ein Remis. DSB-Pressereferent Klaus Lais (DWZ 1862) und Webmaster Frank Hoppe (DWZ 2017) blickten etwas ratlos auf die Stellung und empfahlen 15.... Td7 16.Lxd7+ Kd8 und Schwarz steht wohl auf Gewinn. Hat hier V√∂kler (DWZ 2336) den St√ľmpern aus der Kreisklasse etwas voraus? Bei genauerem Hinsehen sieht man, dass der schwarzen Dame nach 17.Td1 nur die wei√üen Felder c2 und g6 bleiben. Bei 17.... Dc2 verbleibt Wei√ü 18.La4+ mit einer Mehrfigur, aber nach 17.... Dg6?! Oder spielt Wei√ü garnicht 16.Lxd7+, sondern 16.Td1?
Rasmus Svane ist √ľbrigens 11 Jahre alt und hat schon DWZ 2037 und h√§tte nach Meinung V√∂kler's den "netten Ausmacher" finden k√∂nnen. F√ľr mich ist das zu hoch. Sp√§testens nach Entdecken der Dg6-Variante h√§tte ich 14.Dxd3 verworfen. Aber ich bin ja auch rechenfaul...
[Aktuelle Turnierberichte]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 03.03.2009

Cappelle la Grande: WGM-Normen im Visier

Cappelle la Grande: WGM-Normen im Visier Sarah Hoolt und Maria Sch√∂ne spielen bisher ein famoses Turnier und haben mit 2¬Ĺ aus 4 noch die Chance auf eine WGM-Norm. Beide liegen in der Tabelle vor dem bisher indisponierten Deutschen Meister GM Arik Braun (2 Punkte). Maria nahm Braun sogar ein Remis ab.

Alle Informationen √ľber das Turnier finden sich wie immer auf der etwas lieblos gestalteten Website des Veranstalters: Beim Aufrufen der Seiten prangt einem eine dicke, rote Warnung entgegen, das man den falschen Browser benutzt - Internet Explorer 6. Erstens ist so eine Meldung eine der schlimmsten Webdesign-Verbrechen und zweitens benutze ich den von den Seitenmachern geha√üten Browser nicht...
Der nächste Design-Unfall findet sich bei den Ergebnislisten. Muß man denn wirklich ein platzverschwenderisches Textformat mit vielen Sonderzeichen verwenden, wo man den Überblick verliert?
[Bericht mit Fotos]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 03.03.2009

Zweite Runde in Cappelle la Grande

Zweite Runde in Cappelle la Grande Maria Sch√∂ne (Foto) kam gegen IM Marholev in ausgeglichener Stellung in Zeitnot und verlor. Sarah Hoolt erging es nicht besser. Gegen IM Dvirnyy hatte sie aus der Er√∂ffnung im Scheveninger System um Ausgleich gek√§mpft. Im Endspiel √ľbersah sie eine versteckte Remischance... [Kompletter Bericht von Bernd V√∂kler]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 02.03.2009

Cappelle la Grande: Der Mietbus ist matt

Cappelle la Grande: Der Mietbus ist matt Den Frankreich-Reisenden ist das passiert, was man keinem w√ľnscht. Der vom Autohaus Matt gemietete Kleinbus ist matt. Ein betrunkener Autofahrer streifte das geparkte Gef√§hrt unserer Jugendkader.

Schachlich lief es besser. In der ersten Runde erreichten die f√ľnf Kaderspieler vier Punkte.
[Kurzbericht und Fotos]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Personalien 01.03.2009

† Gerd Treppner

† Gerd Treppner Text und Foto (CCM 2004) mit freundlicher Genehmigung: ChessTigers

Mainz - Gerd Treppner ist tot. Eine sehr traurige und v√∂llig unerwartete Nachricht nicht nur f√ľr die Mainzer Schachgemeinde! Offensichtlich ist er in seiner Wohnung am 18. Februar 2009 verstorben und einen Tag sp√§ter von seinem Vereinsvorsitzenden Erich Siebenhaar vom TSV Schott Mainz aufgefunden worden. "Nachdem er aufs Telefon nicht reagierte und ich gesehen hatte, dass der Fernseher lief, Klingeln und Klopfen auch nichts n√ľtzte, habe ich Polizei und Rettungswagen alarmiert, doch konnten die nur feststellen, dass Gerd schon mindestens 24 Stunden tot war". Der liebenswerte und unauff√§llig agierende FIDE-Meister mit einer Ratingzahl von 2311, Gerd Treppner, wurde nur 53 Jahre alt. In der Vergangenheit agierte er journalistisch gesehen sehr aktiv. √úber die Chess Classic berichtete er in den Mainzer Rheinzeitung & Nachrichten - oft ganzseitig - und war auch der Haus- und Hof-Berichterstatter bei der Europa-Rochade, die allmonatlich von zig-tausend Schachfreunden gelesen wird. Auch im literarischen Schaffensbereich war Gerd Treppner mit hoher Kompetenz am Werke. Zu den B√ľcherserien, wie "Schach Zug um Zug" oder das "Testbuch" mit den unterschiedlichsten Themen, schaffte er auch einzelne B√ľcher, wie zum Beispiel "Schachhandbuch f√ľr Fortgeschrittene", auch Co-Produktionen mit Gro√ümeistern √ľber Weltmeisterschaften waren seine Spezialit√§t.

Wie bedauern, einen kompetenten schachaktiven Menschen verloren zu haben, und sind sehr traurig √ľber die Art und Weise. Wem die Stunde schl√§gt, kann niemand auf dieser Erde wissen, eine Mahnung an uns Schachfreunde sollte aber vor dieser Stunde sein, niemanden allein zu lassen oder gar zu vergessen.

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Personalien 01.03.2009

125. Geburtstag von Erich Cohn

125. Geburtstag von Erich Cohn Heute vor 125 Jahren wurde Erich Cohn in Berlin geboren. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte er zu den stärksten deutschen Schachmeistern. Jung an Jahren fiel er im August 1918 in den Kämpfen des 1. Weltkrieges an der Front in Frankreich - wenige Monate vor Kriegsende.

Cohn stammte aus √§rmlichen Verh√§ltnissen. Seine Eltern hatten nicht das Geld um ihren Sohn auf die Universit√§t zu schicken. Ein G√∂nner finanzierte ihm das Studium, mit dem Ziel den Doktortitel in der Philosophie zu erreichen und Lehrer f√ľr Kunstgeschichte zu werden. Dieses Vorhaben verlief nicht so wie geplant. Nach den ersten schachlichen Erfolgen in Berlin - 1906 gewann er die Berliner Meisterschaft - interessierten ihn die Reisen zu Turnieren in Deutschland und seinen Anliegerstaaten mehr als das Studium. Sein G√∂nner versagte ihm die weitere Unterst√ľtzung, nachdem Cohn seinen Abschlu√ü nicht in der √ľblichen Zeit machen konnte. Fortan konzentrierte er sich ausschlie√ülich auf Schach und versuchte damit sein Geld zu verdienen, was ihn aber nicht aus der finanziellen Not herausbrachte.

Der Fotoausschnitt (komplettes Bild) zeigt Jacques Mieses, Erich Cohn und Paul Johner beim internationalen Turnier in Karlsbad 1907. (Quelle: Deutsche Schachzeitung 9/1907)
[Erich Cohn in der Wikipedia]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



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