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Turnier- und Openberichte 31.07.2008

Bilder aus Mainz

ChessClassic2008Pressekonferenz2008ReemBeutelGrenkeCmyliteZhukovaKosteniukAnandSchmittSchaackklein.jpg

Liebe Schachfreunde,

anbei ein paar Bilder aus Mainz. Die Frauenschnellschach-Weltmeisterschaft im "Chess 960" geht heute abend ins Finale. Alexandra Kosteniuk und Kataryna Lahno setzen ich durch, wobei gerade die ersten Partien vom Dienstag doch sehr die Waagschalen zum Schwanken brachten. Chess960 erfordert eben auch √úbung, insbesondere in den Er√∂ffnungsphasen taten sich alle Damen schwer und so wurde jede einzelne Partie in den Zeitnotphasen entschieden.¬†Natalia Zhukova tat sich etwas schwerer, hatte aber eben in genau den Blitzphasen auch das meiste Pech mit ungl√ľcklichen Entscheidungen. Sehr gut schlug sich die nach Wertung schw√§chste Teilnehmerin, die Litauerin Viktoria Cmylite, doch die beiden mit der meisten Praxis setzten sich dann verdient durch.

Dazwischen sahen wir die beiden "Mini-Open" mit der normalen Schachaufstellung und den 960-Runden und - wie immer hier in Mainz - informative und gut gestaltete Presserunden. Heute gingen rund 240 Schachfreunde an den Start des 7. FiNet-Opens.

Bild: Eröffnungs-Pressekonferenz der Chess Classic 2008 mit Eric van Reem, Jens Beutel, Wolfgang Grenke, Viktoria Cmylite, Natalia Zhukova, Alexandra Kosteniuk, Viswanathan Anand, Hans-Walter Schmitt und Harry Schaack.

http://www.chesstigers.de/ccm8.php
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Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Meisterschaften 31.07.2008

Deutsche Familienmeisterschaft

Deutsche Familienmeisterschaft Aus 13 Bundesl√§ndern und dem Ausland kamen in diesem Jahr 67 Teams und damit insgesamt 134 Teilnehmer. Der Referent f√ľr Breitenschach des Deutschen Schachbundes, Ralf Schreiber begr√ľ√üte im Dresdner Ramada Hotel alle Familien inklusive den 5-j√§hrigen Lukas R√∂√üler als j√ľngsten und den 73-j√§hrigen G√ľnther Koksch als √§ltesten Teilnehmer. P√ľnktlich um 15:30 Uhr startete die Meisterschaft mit dem Titelverteidiger Familie Malachatko/Zozulia an Tisch 1.

Archiv-Foto: Vadim Malachatko und Anna Zozulia beim Liechtenstein-Open 2004 (Quelle: www.schach.li)
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Olympiade 31.07.2008

Kurze Unterbrechung der Sommerpause

Kurze Unterbrechung der Sommerpause Artikel vom 25. Juli in der Th√ľringischen Landeszeitung, mit freundlicher Genehmigung √ľbernommen.

Auf dem Theaterplatz konnten sich neugierige Weimarer im Schachspiel versuchen. "Die Tour de Schach" will f√ľr die Schacholympiade vom 12. bis 25. 11. in Dresden werben.

Weimar. (tlz) Nachdem sie bereits in dreizehn anderen St√§dten die Bretter aufgestellt hatten, machten die Teilnehmer der "Tour de Schach" gestern auch auf dem Weimarer Theaterplatz Station. Die Tour lockt jedes Jahr in den Sommerferien jugendliche Teilnehmer an. Die Fahrradtour f√ľhrt diesmal von Siegen bis Dresden, wo die Schacholympiade zu Gast sein wird. √úbernachtet wird in Jugendherbergen und in jeder Stadt, die die Teilnehmer ansteuern, wird auf den Pl√§tzen im Stadtzentrum ein buntes Schachprogramm f√ľr die Bev√∂lkerung angeboten um so f√ľr die Schacholympiade in der Landeshauptstadt Sachsens zu werben.

Doch nat√ľrlich nutzen auch die ortsans√§ssigen Schachvereine, um neue Mitstreiter zu gewinnen. So auch der SSV Vimaria, dessen Mitglieder gestern auf dem Theaterplatz ihr K√∂nnen pr√§sentierten. Der Abteilungsleiter Schach des SSV Vimaria, Horst Hasselmann, wird heute den Teilnehmern der "Tour de Schach" noch die Stadt Weimar zeigen, bevor sie ihre Reise fortsetzen - n√§chste Station ist die Saalestadt Jena. F√ľr die Vimaren war die gestrige Aktion eine kurze Unterbrechung ihrer Sommerpause. Erst im August werden sich die Mitglieder zusammensetzen, um die Mannschaftsaufstellungen f√ľr die kommende Saison zu besprechen. Am 21. September beginnt f√ľr die 1. Mannschaft des SSV dann die Saison in der Th√ľringenliga.

Tobias Damm

Foto: tlz/Damm
[Th√ľringische Landeszeitung]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 31.07.2008

Rasenschach bei Hertha BSC

Rasenschach bei Hertha BSC Rasenschach und Schattenschach bei Hertha, schien das Motto zu werden mit dem wir unseren Verband und noch wichtiger: unseren Sport - im Rahmen der Saisoneröffnung der zugegebenermassen dominantem großen alten Dame Hertha auf dem Gelände des Olympiastadions in Berlin präsentieren durften.

Auserwählt dazu Mitglieder des SC Weisse Dame e.V. in Vertretung des Berliner bzw. Deutschen Schachbundes, beide wegen Urlaubszeit und Open (Pardubice) nicht abkömmlich. Aber wir hatten ja in Guido Feldmann einen Helfer, der sowohl bei der Weissen Dame als auch beim Deutschen Schachbund tätig ist.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Olympiade 30.07.2008

Mit der Schacholympiade ins Fernsehen - Mitspieler gesucht

Mit der Schacholympiade ins Fernsehen - Mitspieler gesucht Lust auf einen Auftritt im ZDF - Fernsehgarten?

Am Sonntag, 17. August, ist die Schacholympiade Dresden 2008 zu Gast beim ZDF. In der Sendung "Fernsehgarten" treten drei Nationalspieler der Olympiademannschaften gegen 96 Gegner simultan im "Speedschach" an. Dabei werden Sprint- und Schachf√§higkeiten kombiniert: Die Nationalspieler m√ľssen gut in beidem sein.

Sie spielen einfach Schach.

Nehmen Sie die Herausforderung an!

Anmeldung (mit Namen, Anschrift und Telefon) im Organisationsb√ľro Schacholympiade Dresden 2008
unter Tel.: 0351 488 1665
Oder per Fax an: 0351 488 1653
Oder Mail an: Uta.Strempel@dresden2008.org

[Dieser Text als PDF]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 30.07.2008

Chess Classic Mainz gestartet

Chess Classic Mainz gestartet Am Montag hat mit der Pressekonferenz die Chess Classic 2008 begonnen. Eine Woche lang messen sich nun die besten Schnellschachspieler beim weltgrößten Schachfestival dieser Art.

Organisator Hans-Walter Schmitt f√ľhrte noch einmal kurz durch die einzelnen Events. Morgen bildet das 2. Mini-Ordix Open den Auftakt, in dem sich die J√ľngsten im Chess960 messen. Am Dienstagabend beginnt die 2. FiNet Chess960 Female World Championship. An den folgenden Tagen geht es dann Schlag auf Schlag mit dem 2. Mini-FiNet Open, der Livingston Chess960 Computer World Championship, dem gro√üen Finet Open, und dem Ordix. [Kompletten Artikel lesen]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Weltmeisterschaften 30.07.2008

Mit den Händen sehen

Mit den Händen sehen Quelle: St. Galler Tagblatt

St.Gallen: 26. Juli 2008, 01:16, ONLINE

Zum erstenmal sind an der Schachweltmeisterschaft der Gehörlosen auch Taubblinde dabei

Schach zu spielen erfordert höchste Konzentration. Jeder Spielzug muss genauestens bedacht werden. Wenn man aber taub und dazu auch noch blind ist, wird das Spiel zu einer noch grösseren Herausforderung.

Nerv√∂s gleiten seine H√§nde √ľber das Schachbrett. Der Pole Leszek Koczot (sh. Foto von Donato Caspari) tastet jede der 32 Spielfiguren einzeln ab. Er sieht nicht, ob sie schwarz oder weiss sind, denn Koczot ist blind. Er ist einer von acht taubblinden Teilnehmern an der Schachweltmeisterschaft der Geh√∂rlosen, die dieses Jahr in St. Gallen stattfindet. Woher die Spieler kommen, erkennt man an den Trikots ihres Landes; jemand tr√§gt ganz stolz einen Schottenrock.

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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Olympiade 29.07.2008

Noch drei Tage bis zum Einsendeschluss

Noch drei Tage bis zum Einsendeschluss

Liebe Schachfreunde,

noch 106 Tage bis zur Schacholympiade 2008.

Wenn Sie noch mitmachen wollen in der Julirunde des beliebten Quiz zur Schacholympiade, m√ľssen Sie sich sputen. Noch drei Tage sind es bis zum 1. August und dann ist Schicht mit der Julirunde. Gewinnen k√∂nnen Sie 5 x 1 Exemplar dieses sch√∂nen Schachbuches hier - und Ihr Los wandert in die Hauptziehung Oktober/November.
[Zum Quiz]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 29.07.2008

GM Ehsan Ghaem Maghami gewinnt ZMD-Open Dresden

GM Ehsan Ghaem Maghami gewinnt ZMD-Open Dresden Der Sieger ist ein wahrer Tiebreak-K√ľnstler

Das ZMD-Schachfestival hat in einem packenden Finalmatch zwischen dem f√ľr Gau-Algesheim spielenden Ukrainer Sergei Ovsejevitch und dem aus dem Iran stammenden Vorjahressieger Ehsan Ghaem Maghami (sh. Foto von Franz G√§rtner) seinen kr√∂nenden Abschlu√ü gefunden, das Ghaem Maghami nach einem Unentschieden in der Normalpartie, einem Unentschieden im Schnellschach erst in der finalen Blitzpartie f√ľr sich entscheiden konnte. Damit gelingt ihm zum zweiten Mal hintereinander dieser Turniersieg. Interessant ist auch, dass Ghaem Maghami insgesamt sechs Mal im Tie-Break das entscheidende Quentchen Gl√ľck auf seiner Seite hatte.

Auf den Pl√§tzen folgen insgesamt 23(!) weitere Gro√ümeister bzw. Internationale Meister bevor Jochen Wigger von den Schachfreunden Erkelenz diese Phalanx durchbricht. Als bester Deutscher konnte sich auf Platz Sechs Alexander Graf plazieren. Aus Dresdener Sicht ist besonders der 10. Platz von Jens-Uwe Maiwald hervorzuheben. Auch der 34. Platz von Maria Sch√∂ne, die damit das Turnier sogar noch vor Elisabeth P√§thz abschlie√üt, ist besonders hervorzuheben, obwohl sie gegen P√§htz verlor. Eine kleine √úberraschung ist auch der 28. Platz des f√ľr den SV Dresden-Striesen spielenden Rainer R√∂semann. Als bester Dresdener Jugendspieler ist der f√ľr die SG Gr√ľn-Wei√ü Dresden spielende Daniel Siedentopf zu nennen, der sogar noch vor dem lange auf IM-Normkurs liegenden Felix Graf (USV TU-Dresden) landete. Beachtlich ist auch das Abschneiden von Filiz Osmanodja, die nach ihrem fast sensationell zu nennenden Zweitrundensieg gegen GM Farhad Tahirov etwas abbaute, sich aber gegen Ende des Turniers wieder fing und mit 5 Punkten Platz 105 belegte.

Dr. Detlef Schmidt

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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Historisches 29.07.2008

Hamburg und Frankfurt im Duell per Fernschreiber

Hamburg und Frankfurt im Duell per Fernschreiber 1952 suchten der Hamburger Schachverband und der Hamburger SK Gegner die gewillt waren, mit ihnen in den Wettstreit per Fernschreiber (sh. Foto, Quelle: Wikipedia) zu treten. Mit Amsterdam waren sich die Hamburger bereits fast einig.

Im Mai 1952 kam es zu einem Wettkampf gegen Frankfurt/Main. Hamburg spielte in den R√§umen des "Hamburger Abendblatts", Frankfurt bezog die Kantine der "Frankfurter Neuen Presse". Genutzt wurden die Fernschreiber der beiden Redaktionen. In der "Frankfurter Neuen Presse" erschien √ľber den Wettkampf ein humorvoll angelegter Artikel.

Der Wettkampf begann fr√ľh um 8 und endete erst um Mitternacht. Als die ersten Frankfurter Zeitungsredakteure um 11 ihre Kantine besuchten, rieben sie sich verwundert die Augen angesichts des Spektakels was sich dort abspielte.
Hamburg trat mit allem an, was Rang und Namen hatte: Rellstab, Heinicke, Pfeiffer, Ahues ...
Frankfurt konnte da bei weitem nicht mithalten, was die Hamburger dazu animierte, ihren Gegnern anzubieten, das Hamburger Rote Kreuz zu schicken, um den Toten und Verwundeten zu helfen. Als es 3¬Ĺ:1¬Ĺ f√ľr die Hessen stand, baten die Hamburger, ihr Rotes Kreuz wieder zur√ľckzuschicken...
Um 18 Uhr erscheint Frau Jäger mit den Töchtern um ihren Mann abzuholen. Doch der Frankfurter spielt noch und seine Familie muß wieder abziehen.
Bei den Hamburgern bricht um 22 Uhr Pfeiffer zusammen. Rellstab darf f√ľr ihn weiterspielen...
Der Hamburger Titjen bricht um 23 Uhr in Tränen aus, als seinem Gegner Niemann das Remis gelingt...
[FNP-Artikel lesen]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 28.07.2008

Das Mekka des Schachs

Das Mekka des Schachs

G√§be es ein "Mekka des Schachs", dann m√ľsse es wohl Mainz sein - formulierte einer meiner Kollegen neulich sehr treffend. Hunderte von Schachspielern pilgern jedes Jahr aufs neue in die Rheingoldhalle. Ein Rekord jagt den anderen und ein Superlativ folgt dem n√§chsten. Das dahinter eine reibungslos funktionierende, riesige Mannschaft steht, merkt man kaum und doch ist es genau deswegen, warum dieses "Ph√§nomen" Jahr auf Jahr immer wieder begeistert. Live√ľbertragungen? Geschenkt. Paarungen? L√§cherlich. Kommentare? Selbtredend. Merchandising? Selbstverst√§ndlich. Organisation? Perfekt.


Die Chesstigers √ľberlassen nichts dem Zufall und das ist auch gut so. G√§be es einen Preis f√ľr die beste Organisation, dann w√ľsste ich wen ich vorschlagen w√ľrde. Nehmen wir es aus der Sicht der Presse, um diesen Aspekt mal zu beleuchten. Die Pr√§sizionstage beginnen mit einer Pressekonferenz am Montagnachmittag. Zweisprachig nat√ľrlich und stets so geplant, dass auch ohne Journalistenfragen immer was zum Mitschreiben bleibt. Diese Konferenzen gibt es t√§glich und wer von uns abends in den "Gourmetclub" - hatte ich das vergessen zu erw√§hnen? - schaut, der findet immer einen kompetenten Ansprechpartner.

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Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Weltmeisterschaften 29.07.2008

Annegret Mucha gewinnt...

Annegret Mucha gewinnt...

...den Weltmeistertitel bei den
Junioren (Girls) bei den
Gehörlosen-Weltmeisterschaften 2008
in St.Gallen.

Herzlichen Gl√ľckwunsch!


Auch Rainer Hoffmann spielt weiter erfolgreich bei den Herren und heute gegen Titelverteidiger und Tabellenf√ľhrer IM Veselin Georgiew.

Nur Dieter Jentsch ist immer noch nicht wieder in die Erfolgspur zur√ľck gekehrt.
Im Open mischt Olaf Hoyer kräftig vorne mit.

Gestern war wg. des ICSC-Kongresse Ruhetag und heute geht es in die 2.Hälfte.
Wenn es weiter so gut läuft...

Weitere Infos im Blog von Olaf Hoyer.

Alle Ergebnisse, Tabellen und auch Partien auf www.chess08.com.

Ver√∂ffentlicht von Michael Gr√ľnder



Präsidium 28.07.2008

DSB und Schachbundesliga e.V.

DSB und Schachbundesliga e.V. Mit dem √úbergang der Zust√§ndigkeit der Organisation der 1. Schach-Bundesliga auf den Schachbundesliga e.V. hat auch die sogenannte "Gemeinsame Kommission" ihre Arbeit aufgenommen. Dieses neu eingef√ľhrte Gremium beschlie√üt √ľber √Ąnderungen der Turnierordnung, die sowohl die 1. wie auch die 2. Schach-Bundesliga betreffen, die also keine Seite f√ľr sich alleine beschlie√üen kann.
Von der Seite des DSB geh√∂ren dieser Kommission Vizepr√§sident Dr. Matthias Kribben, Bundesturnierdirektor Ralph Alt und Bundesliga-Gruppenleiter Michael Vo√ü an. Der Schachbundesliga e.V. hat seinen Vorsitzenden Christian Zickelbein, den Turnierleiter J√ľrgen Kohlst√§dt und Veit Kempen vom SV Wattenscheid entsandt. Den Vorsitz hat bis 31. Mai n√§chsten Jahres der DSB. Er hat Ralph Alt zum Vorsitzenden bestimmt. Der Bundesturnierdirektor hat auch schon Pl√§ne: Die Deutsche Schach-Pokalmeisterschaft f√ľr Mannschaften soll noch weiter dadurch aufgewertet werden, dass der Sieger einen der Qualifikationspl√§tze f√ľr den European Club Cup erh√§lt. Diskussionsthema kann auch die 2. Schach-Bundesliga als Nahtstelle zwischen den Oberligen und der 1. Schach-Bundesliga werden.

Ralph Alt
[Homepage Schachbundesliga e.V.]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Personalien 27.07.2008

Vera Menchik

Vera Menchik Die erste Weltmeisterin der Schachgeschichte, Vera Menchik, lehrte vor rund 70-80 Jahren den schachspielenden M√§nnern das F√ľrchten. Der √∂sterreichische Meister Albert Becker meinte einst sp√∂ttisch, das jeder Mann der gegen sie den K√ľrzeren zieht, Mitglied im "Vera-Menchik-Klub" wird. Becker durfte sich gleich als erstes Mitglied des fiktiven Klubs eintragen...
Vera Menchik wurde am 16. Februar 1906 in Moskau geboren. Mit 9 Jahren erlernte sie das Schachspiel, sechs Jahre später wanderte die Familie nach England aus. Ihre Schwester Olga spielte ebenfalls Schach und nahm sogar an einigen Turnieren teil.
Am 27. Juni 1944 kam die Familie bei einem Bombenangriff auf London ums Leben. Vera Menchik wurde nur 38 Jahre alt.

Unser Mitarbeiter in Barcelona, Frank Mayer, hat keine Zeit und M√ľhe gescheut und zeichnete das Schicksal von Vera Menchik in seiner Erz√§hlung nach.

Foto: chesshistory.com (Vera Menchik mit 21 Jahren)
[Eine Bombe zerstörte das Leben der Weltmeisterin]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Weltmeisterschaften 27.07.2008

Schach-WM präsentiert sich jetzt im Corporate Design

Schach-WM präsentiert sich jetzt im Corporate Design Schach-WM 2008 - Viswanathan Anand gegen Wladimir Kramnik
14.10. bis 02.11., Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

Evonik Industries und Gazprom die Hauptsponsoren

Die Vorbereitungen zum Schachereignis des Jahres laufen auf Hochtouren - und inzwischen ist auch die Akquisition der Hauptsponsoren beendet: Evonik Industries und Gazprom sind die beiden Hauptsponsoren der Schach-WM 2008 in Bonn. "Mit Evonik Industries und Gazprom engagieren sich zwei Weltunternehmen f√ľr die WM. Dies unterstreicht den herausragenden Stellenwert, den der klassische Zweikampf um den h√∂chsten Titel im Schachsport besitzt", betont Josef Resch, Pr√§sident des Veranstalters Universal Event Promotion GmbH. "Die Akquisition der Hauptsponsoren ist abgeschlossen, die Vermarktung des Events ist ein gro√üer Erfolg."

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen den Schachgiganten, dem amtierenden Titeltr√§ger Viswanathan Anand (Indien) und dem Russen Wladimir Kramnik, wird der √Ėffentlichkeit auch im Corporate Design pr√§sentiert. Als Service steht das offizielle WM-Logo auf der Veranstalter-Homepage www.uep-worldchess.com in verschiedenen Gr√∂√üen und Formen zum Download bereit.

Das einheitliche Erscheinungsbild der Schach-WM wird dabei in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt: auf allen Kommunikationsebenen, der Gestaltung des Austragungsorts, im Bereich der klassischen Werbung, √ľber Flyer und Programmheft bis hin zur optischen Ausstattung der offiziellen Produkte des WM-Shops.

Hinweis zum Kartenverkauf:
Die Eintrittskarte ist zum Preis von 35 Euro pro Veranstaltungstag erhältlich. Alle Informationen zum Kartenverkauf - auch zu den exklusiven VIP-Tickets - sind auf der offiziellen WM-Website www.uep-worldchess.com erhältlich.

Pressemitteilung vom 25. Juli 2008

Pressekontakt:
Rolf Behovits
Universal Event Promotion GmbH
Pressesprecher Schach-Weltmeisterschaft 2008
Tel.: 0170-2317139
E-Mail: rolf.behovits@uep-worldchess.com

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Olympiade 27.07.2008

Da radeln sie wieder

Da radeln sie wieder

Noch 108 Tage bis zur Schacholympiade 2008!

Siegen - Hilchenbach - Schmallenberg - Meschede - Winterberg - Marburg - Stadtallendorf - Oberaula - Bad Hersfeld - Eisenach - Gotha - Erfurt - Stadtilm - Weimar - Jena - Gera - Altenburg - Grimma - Coswig - Dresden

Das sind die Stationen der Tour de Schach 2008.

Aus Siegen kommend, werden die Radfahrer am Samstag, 2. August in Dresden erwartet. Gegen 13 Uhr wird sie B√ľrgermeister Winfried Lehmann dort begr√ľ√üen, bevor es zum "2. Biker-Schach-Cup" in den Rathausturm geht. Mitspielen darf jeder, gewinnen nur, wer auch mitradelt. Zumindest auf den letzten Metern...

Zur Zeit kommt die Tour nach Jena. Schauen Sie mal rein! Dieses Jahr sind wieder richtig schöne Bilder dabei und etwas Humor darf beim Berichten auch nicht fehlen. Einer der Höhepunkte war sicher die Wartburg, aber auch sonst war jede Menge los.

Ausschreibung 2. Biker Schach Cup

Foto: Dr. Helmut Pfleger beim Simultan in Siegen, der ersten Station der Tour 2008

Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Breitenschach 26.07.2008

Tag des Schachs am 30.8. & 27.9.

Tag des Schachs am 30.8. & 27.9. Der Tag des Schachs 2008 r√ľckt langsam n√§her. In diesem Jahr sind es sogar zwei Termine. Wegen organisatorischer Schwierigkeiten in einigen Bundesl√§ndern kommt noch das Wochenende 27./28. September hinzu - zus√§tzlich zum 30./31. August.

Der Augusttermin gilt f√ľr die Bundesl√§nder Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen. Meldeschlu√ü f√ľr die geplanten Veranstaltungen ist hier der 23. August.
Im September spielen folgende Bundesl√§nder: Baden-W√ľrttemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein. Meldeschlu√ü ist der 20. September.

Ausschreibung
[Tag des Schachs Homepage]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Historisches 26.07.2008

Schachmeister des DSB

Schachmeister des DSB war ein Titel, der vom Deutschen Schachbund ab dem 1. Januar 1952 an verdiente Meister verliehen wurde. Damit wurde eine Tradition fortgesetzt, die bereits vor 1933 im Deutschen Schachbund Bestand hatte. Dort erhielten die Bestplazierten von Turnieren bei DSB-Schachkongressen den Titel Deutscher Meister.

Mit Inkrafttreten der neuen DSB-Turnierordnung 1952 (ein Exemplar liegt mir leider nicht vor) wurden auch Regelungen f√ľr zuk√ľnftige Ehrungen von Schachmeistern des DSB geschaffen. 34 Spieler ber√ľcksichtigte der DSB bei der Titelvergabe, darunter auch Spieler, die den Titel bereits fr√ľher f√ľr einen begrenzten Zeitraum besa√üen.

Der j√ľngste der geehrten Spieler war Lothar Schmid (Foto von ca. 1965) und er ist wahrscheinlich der einzige noch lebende der 34 Meister. Am 10. Mai war Schmid 80 Jahre alt geworden. Damals war er 23.

Die Liste der Meister wurde in der Deutschen Schachzeitung veröffentlicht und wir geben sie hier wieder:

  1. Carl Oscar Ahues (68)
  2. Jefim Bogoljubow (62)
  3. Alfred Brinckmann (60)
  4. Carl Carls (61)
  5. Richard Czaya (46)
  6. Max Eisinger (42)
  7. Karl Gilg (50)
  8. Kurt Gumprich (47)
  9. Herbert Heinicke (46)
  10. Baldur Hönlinger (46)
  11. Walter Jäger (38)
  12. Georg Kieninger (49)
  13. Dr. Wilfried Lange (41)
  14. Dr. Heinz Lehmann (30)
  15. Heinrich Lohmann (40)
  16. Gottlieb Machate (47)
  17. Walter Niephaus (28)
  18. Friedrich N√ľrnberg (42)
  19. Gerhard Pfeiffer (28)
  20. Wilhelm Rautenberg (42)
  21. Ludwig Rellstab (47)
  22. Kurt Richter (51)
  23. Dr. Ludwig Rödl (44)
  24. Friedrich Sämisch (55)
  25. Walter Sahlmann (31)
  26. Lothar Schmid (23)
  27. Paul Felix Schmidt (35)
  28. Wilhelm Schifferdecker (32)
  29. Theo Schuster (40)
  30. Paul Siegel (31)
  31. Dr. Hans-Hilmar Staudte (40)
  32. Rudolf Teschner (29)
  33. Dr. Paul Tröger (38)
  34. Wolfgang Unzicker (26)
Interessant am Rande: Die Meldung in der Deutschen Schachzeitung 7/1952 stammte von Dr. Hans Rasquin, dem ersten Turnierleiter des wiedergegr√ľndeten Deutschen Schachbundes. Wider Erwarten findet man zu Rasquin sehr viel im Internet. Der spektakul√§rste Fund ist wohl dieser interessante Lebenslauf. Und eine Homepage hat er auch! Da er aber 1991 verstorben ist, wird diese von seiner Familie gef√ľhrt.
[Artikel aus der DSZ]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 26.07.2008

Kreuz und quer durch Deutschland

Kreuz und quer durch Deutschland Baden

16. Juli. Bei der Offenen Badischen Schnellschach-Einzel-Meisterschaft 2008, ausgerichtet durch den SK Rheinau-Pfingstberg gewann Ilja Schneider (Post Hannover) das Turnier vor dem neuen Badischen Meister IM Srdjan Panzalovic (Bad Mergentheim).
Die weiteren badischen Plätze belegten Velimir Kresovic (Caissa Rochade Kuppenheim) und IM Till Wippermann (Heidelberg-Kirchheim).
Insgesamt 39 Teilnehmer beteiligten sich an der Meisterschaft.

Bayern

29. Juni. Bundesversammlung des Bayerischen Schachbundes.
Kurt Ewald zieht seine Kandidatur als Vizepr√§sident zur√ľck, nachdem Gerhard Kuchling vorgeschlagen wurde. Kuchling wurde einstimmig gew√§hlt und bekleidet nun zwei √Ąmter - Vize und Schatzmeister. Bericht

Berlin

12. Juli. Der neue Schulschach-Referent des BSV Thilo Steinkrau√ü hat ein weiteres Wahlversprechen umgesetzt: Durch eine stets aktuelle Internet-Pr√§senz soll das Berliner Schulschach die ihm geb√ľhrende √∂ffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Kompletter Artikel
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Meisterschaften 25.07.2008

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der LV

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der LV Die 17. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverb√§nde findet vom 31. August bis zum 6. September 2008 in Berlin-Spandau statt. Mit der Ausrichtung beauftragte der Seniorenreferent des DSB, Klaus Gohde, den Berliner Schachverband und dessen Referent f√ľr Seniorenschach, Werner Wiesner, hat f√ľr die Organisation der Veranstaltung vor Ort den Hut auf. Gemeinsam mit seinem Team (ISR Matthias M√∂ller und NSR Martin Sebastian als Schiedsrichter, NSR Robert Radke als PC-Fachmann und Dieter Schiemann f√ľr das Rahmenprogramm) hat er die Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen und Berlin freut sich schon auf die Teilnehmer.
Mit dem Evangelischen Johannesstift steht ein w√ľrdiger Turnierort bereit, die Auswahlmannschaften der 16 Bundesl√§nder zu empfangen. Der Turniersaal wird auch h√∂heren Anspr√ľchen gerecht werden, ebenso das Spielerhotel und die Umgebung l√§dt zwischen den Partien zu erholsamen Unternehmungen ein. Rund um die Meisterschaften sind die verschiedensten Veranstaltungen geplant. Dar√ľber informiert der Ablaufplan im Detail.

Bisher liegen 25 Meldungen vor. Die vorl√§ufige Teilnehmerliste in alphabetischer Reihenfolge: Baden 1 + 2, Bayern 1, Berlin 1 + 2, Brandenburg 1 + 2, Bremen 1, Hessen 1 + 2, Mecklenburg-Vorpommern 1 + 2, Niedersachsen 1 + 2, Nordrhein-Westfalen 1 + 2, Rheinland-Pfalz 1, Sachsen 1, Sachsen-Anhalt 1 + 2, Schleswig-Holstein 1 + 2, Th√ľringen 1, W√ľrttemberg 1 + 2

Da bisher eine ungerade Teilnehmerzahl vorliegt, könnte Gastgeber Berlin mit einem dritten Team in den Wettkampf geben.

Die bisher vorliegenden Mannschaftsaufstellungen werden in K√ľrze ebenfalls ver√∂ffentlicht.

Werner Wiesner

Foto: Stiftskirche im Johannesstift (Quelle: Wolfgang Kern / Wikipedia)
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Weltmeisterschaften 25.07.2008

Gehörlosen-Weltmeisterschaft in St. Gallen

Gehörlosen-Weltmeisterschaft in St. Gallen In St. Gallen (Schweiz) finden vom 19. Juli bis 1. August die World Deaf Championships 2008, die Weltmeisterschaft der Gehörlosen-Schachspieler, statt.

Deutschland wird bei den Junioren durch Annegret Mucha (SC Suhl / Dresdner GSV), bei den Herren durch Rainer Hoffmann (SC Schwante / Dresdner GSV) und Dieter Jentsch (SC Wolfsburg / Hamburger GSV) und im Open durch Olaf Hoyer (SF Hannover / GSV Braunschweig) vertreten.

Da die Seiten des Veranstalters unter www.chess08.com mit den Ergebnissen und Tabellen etwas durcheinander geraten ist, verweise ich f√ľr aktuelle Ergebnisse, Fotos und interessante Infos zum Turniergeschehen auf den Blog von Olaf Hoyer.

Als Trainer ist Heinz R√§tsch (Gotha) kurzfristig f√ľr Jerzy Konikowski (Dortmund) eingesprungen.
Die Delegationsleitung liegt in den bewährten Händen von DGS-Schachwart Holger Mende (Halle).

Michael Gr√ľnder

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Jugendschach 25.07.2008

Vortrag von Bernd Rosen in Vaterstetten

Vortrag von Bernd Rosen in Vaterstetten Schachjugend Vaterstetten

Hervorragender Vortrag von Bernd Rosen

Mit 25 Teilnehmern, allesamt Jugendtrainer, war der Vortrag von Bernd Rosen im Vaterstettener Zentrum sehr gut besucht. Der Referent kennt als Vorsitzender eines Bundesligavereins, Trainer des Jahres der Deutschen Schachjugend, langjähriger Funktionär und Leiter eines Kindergartenschachkurses sehr viele Facetten des Schachlebens.
Zuerst stellte Bernd Rosen die Schachstufen dar, die ein Kind, aber auch ein Erwachsener in seinem Schachleben durchl√§uft. Danach stellte er einen Rahmenlehrplan vor, den er f√ľr sinnvoll h√§lt.
Interessant waren die Methoden, die den Schachunterricht auflockern sollen. Seine Einsch√§tzung von Schachb√ľchern f√ľr die Schachjugend wurde von den anwesenden Jugendtrainern geteilt. Anschlie√üend beantwortete er die noch die unterschiedlichsten Fragen der Teilnehmer.
Nach vier Stunden endete ein sehr kurzweiliger Abend mit einem sympathischen Referenten. Am Samstag kamen einige Nachwuchsschachspieler des SC Vatterstetten (SCV) in den Genuss von Endspiellektionen. Bernd Rosen hat mit Fit f√ľr das Endspiel einen Klasssiker auf diesem Gebiet verfasst und gab den SCV-Talenten hier den Feinschliff.

Walter Rädler

Größeres Foto

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Personalien 24.07.2008

"Deutschland sollte eines der weltstärksten Teams sein"

meinte Wladimir Kramnik im Interview mit DSB-Pressereferent Klaus-Jörg Lais beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting (28. Juni - 6. Juli). Kramnik hat im Herbst in Deutschland viel vor. Erst will er in Bonn vom 14. Oktober bis 2. November die Weltmeisterschaft gegen Viswanathan Anand gewinnen, dann mit Russland die Olympiade in Dresden vom 12. bis 25. November.
[Interview mit Wladimir Kramnik]

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Olympiade 24.07.2008

Mit der Schacholympiade zu den Filmnächten

Mit der Schacholympiade zu den Filmnächten Karten zu jedem Film beim Filmfest in der Schachlounge zu gewinnen

Der Medienpartner der Schacholympiade Dresden-Fernsehen verlost vom 23. Juli an jeden Tag je zwei Karten zu den Filmn√§chten am Elbufer. Die Gewinner der Karten werden pers√∂nlich begr√ľ√üt und d√ľrfen den Kinoabend aus der Schachlounge heraus genie√üen.

Die Karten der Filmnächte am Elbufer als Kulturpartner der Schacholympiade werden ein- bis zwei Mal wöchentlich in der Sendung "Drehscheibe" ab 18 Uhr verlost, an den restlichen Tagen im Internet unter http://www.dresden-fernsehen.de/.

Begleitet werden die Vorstellungen am Elbufer k√ľnftig mit einem kurzen Intro zum Schachfest im November. Damit konnte die "Schacholympiade ¬Ė Chess Foundation GmbH" gleich zwei ihrer Partner in eine Kooperation einbinden, die so manchem Filmbegeisterten einen vergn√ľglichen Abend am Elbufer bescheren wird.

Die n√§chste Vorstellung mit Freikarten f√ľr die Filmn√§chte ist die Produktion "American Gangster", am Donnerstag um 21 Uhr 30.

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden

Klaus-Jörg Lais
Redakteur der Schacholympiade

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Personalien 24.07.2008

Mir Sultan Khan

Mir Sultan Khan Der vor Viswanathan Anand stärkste Schachspieler Indiens war wohl Mir Sultan Khan. Khan kam 1928 nach England und erlangte innerhalb kurzer Zeit Weltruhm - und das, obwohl er anfangs die Schachregeln nicht richtig beherrschte und von Eröffnungstheorie keine Ahnung hatte. Sein Spiel beruhte nur auf Intuition und er schlug zahlreiche Koryphäen seiner Zeit, wie z.B. Capablanca, Tartakower und Flohr.
1933 ging er zur√ľck nach Indien und in der Schachwelt wurde es wieder ruhig.

Frank Mayer, unser Mann in Spanien, hat sich die M√ľhe gemacht einige Informationen zu Khan zusammenzufassen und in einen sch√∂nen Artikel zu packen.
[Artikel von Frank Mayer]

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Kunst und Kultur 23.07.2008

Wallauer-Springersammlung in der Rochade Europa

Wallauer-Springersammlung in der Rochade Europa Im M√§rz 2008 zog die private Schachspringersammlung von Erika und Christian Wallauer aus Gummersbach in das Rathaus Neunkirchen um. Seit 7. Juli und noch bis 8. August kann die einmalige Sammlung besucht werden. Von der Er√∂ffnung wird im August-Heft der Rochade Europa (Regionalausgabe Saarland) ein Artikel dar√ľber erscheinen, den wir hier bereits vorabver√∂ffentlichen.
[Artikel lesen]

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Breitenschach 23.07.2008

Rasenschach bei Hertha BSC

Rasenschach bei Hertha BSC Der Berliner Fussballklub Hertha BSC feiert am Sonntag, den 27. Juli ab 10 Uhr seine traditionelle Saisoneröffnung. Alle auf dem Gelände des Olympiastadions ansässigen Verbände sind eingeladen daran teilzunehmen. Dazu gehört auch der Deutsche Schachbund, der sich gemeinsam mit dem Berliner Schachverband präsentieren wird. Geplant ist ein Gartenschach, Bretter zum Spielen, Ausgabe von Infomaterial, Beantwortung von Fragen usw.
DSB-Mitarbeiter Guido Feldmann wird mit etlichen Mitgliedern seines Klubs SC Weisse Dame vor Ort sein.

Weitere Informationen

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Historisches 23.07.2008

Dresdner Schachheim

Dresdner Schachheim Die wohl sch√∂nste Spielst√§tte Deutschlands bekam 1928 der Dresdner Schachverein (gegr√ľndet 1876) dank der Initiative seines damaligen Vorsitzenden Otto Kr√ľger. Im Gobelinsaal des Taschenbergpalais nahe des Zwingers, richtete der Verein ein Schachheim ein. Schachheime existierten zu dieser Zeit bereits in Berlin, Hamburg, Breslau und M√ľnchen. Doch das Dresdner Schachheim war zweifellos das prunkvollste seiner Art.
Anstelle des kostbaren Gobelins, das dem Saal seinen Namen gab, richtete der Verein seine imposante, ebenso kostbare Bibliothek ein. An den W√§nden zierten Portr√§ts ber√ľhmter und bekannter Dresdner und ausw√§rtiger Schachmeister die Spielst√§tte.
Das Dresdner Schachheim war täglich ab 15 Uhr geöffnet, Nichtmitglieder hatten einen Betrag von 30 Pfennig zu berappen.

Betr√ľblich: Der Dresdner Schachverein hat bereits keine zwei Jahre sp√§ter das Taschenbergpalais wieder verlassen m√ľssen. Die vom Schachheim genutzten R√§ume wurden anderweitig ben√∂tigt. Der Verein fand ein neues Domizil im Residenzkaffee am Altmarkt.

Aus den Deutschen Schachbl√§ttern von 1928 habe ich zwei Artikel √ľber das Schachheim und dessen Er√∂ffnung und ein Foto √ľbernommen. Wer besitzt weitere Texte √ľber das Schachheim oder gar Original-Fotos? Was ist aus dem Dresdner Schachheim nach dem Auszug geworden, was geschah mit der Bibliothek des Vereins?
[Eröffnung des Dresdner Schachheims]

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Ausbildung 22.07.2008

Trainerlehrgang in Baden

Trainerlehrgang in Baden B¬ĖTrainer Aus- und Fortbildung in Baden erfolgreich abgeschlossen

In der Sportschule "Steinbach" bei Baden¬ĖBaden fand unter der Leitung des Ausbildungsreferenten des Badischen Schachverbandes, Siegfried Stolle, eine bundesweite Aus- und Fortbildung von B¬ĖTrainern statt. Unterst√ľtzung erhielt er u.a. vom Ausbildungsreferenten des DSB, Schachfreund Joachim Gries.
Beim Grundlehrgang (27. - 29.6.08) sowie beim Aufbaulehrgang (4. - 6.7.08) haben nachfolgend aufgef√ľhrte Schachsportler/innen ihre Lizenz um 4 Jahre verl√§ngern k√∂nnen. Ausnahmen der 4-j√§hrigen Verl√§ngerung waren nur Teilnehmer, wo bereits die Lizenz vor 2008 abgelaufen war.

Teilnehmerfoto: Uwe Brandenburger (größeres Foto)
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Meisterschaften 22.07.2008

36. Deutsche Blitzmeisterschaft 2009

36. Deutsche Blitzmeisterschaft 2009 Die 36. Deutsche Schachmeisterschaft im Blitzschach 2009 wird am 5./6. Dezember 2009 in Neumarkt/Oberpfalz stattfinden. Bundesturnierdirektor Ralph Alt hat den Schachklub Neumarkt am 15. Juli 2008 mit der Ausrichtung beauftragt. [Schachklub Neumarkt]

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Internet 22.07.2008

Caissa Schach-Magazin

Caissa Schach-Magazin In unserer Linksammlung, die inzwischen etwa 2.870 Links bevorzugt in Deutschland enth√§lt, hat Anfang Juli ein Schachfreund eine Adresse eingetragen, die meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Seiten mit Namen caissa schach-magazin haben mich sofort gefesselt und ich habe mit dem Webmaster Rainer Osenberg Kontakt aufgenommen um Material f√ľr diese kleine Vorstellung zu sammeln. Vielleicht hilft das ein wenig, um die bisher nur Insidern bekannte Adresse auch dem gemeinem Schachvolk n√§herzubringen. In den ersten 14 Tagen gab es gerade einmal f√ľnf Aufrufe des Links www.caissa.info - wahrscheinlich √§ndert sich dies jetzt...
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Turnier- und Openberichte 21.07.2008

Die Presse in Zeiten des Schachs

Die Presse in Zeiten des Schachs

Dresdnerinnen und Dresdner sind das ernsthaft gewohnt. Vermutlich gibt es sogar eine Menge Nichtschachspieler, die sich √ľber das Dresdner Medienecho zum Geschehen auf den 64 Feldern deswegen langweilen, weil mindestens ein bis zwei Mal die Woche in bis zu f√ľnf Zeitungen davon zu lesen ist. Nach all dem was man nach mehr als sechs Jahren Presset√§tigkeit im deutschen Schach quer durch Deutschland gesehen hat, bleibt die Resonanz auf die Bretter, die uns die Welt bedeuten in Dresden nach wie vor einzigartig. Zur Er√∂ffnung des Schachfestivals auf Schloss Albrechtsberg am Donnerstag waren nicht weniger als drei Tageszeitungen und - den ersten Spieltag mitgerechnet - zwei Fernsehsender und eine Radiostation da.

Auf www.schachfestival.de lesen Sie alle Turniernachrichten des Rekordjahres in der ZMD-Open-Geschichte.

Hier sehen Sie die Bilder der Eröffnung. Alle Fotos sind von Franz Gärtner.


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Presse und Medien 21.07.2008

Chess Classic Mainz - es ist bald soweit!

Chess Classic Mainz - es ist bald soweit! Vom 28. Juli bis 3. August findet in der Mainzer Rheingoldhalle der Schach-Event Chess Classic statt. Zu den Auftaktveranstaltungen geh√∂rt auch ein Simultan mit Viswanathan Anand (sh. Foto von Christian Bossert). Die Chess Tigers versteigern bei eBay Pl√§tze f√ľr diesen Weetkampf (aktuelle Auktion).
Was sonst noch so in Mainz los ist, verraten die beiden folgenden Vorberichte von Harry Schaack und Eric van Reem:

Chess960-WM und Open
Livingston Chess960 Computer-WM

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Olympiade 21.07.2008

Simultantournee 2008

Simultantournee 2008 Noch 114 Tage bis zur Schacholympiade in Dresden!

Seit vier Jahren tourt die Simultantournee durch Deutschland. An insgesamt 64 Orten geben die besten Spieler Deutschlands und die, die es werden wollen, ihre Visitenkarte ab. Neun Orte waren in diesem Jahr bisher Gastgeber der Simultantournee:

  • 23.02.2008 Siegen Christopher Lutz 24¬Ĺ:1¬Ĺ
  • 15.03.2008 Herborn Leonid Kritz 19:1
  • 30.04.2008 Str√∂beck Niclas Huschenbeth 27:1
  • 03.05.2008 Eppelborn Klaus Bischoff 30:1
  • 17.05.2008 Kesselsdorf David Baramidze 17¬Ĺ:1¬Ĺ
  • 31.05.2008 Chemnitz Jan Gustafsson 23¬Ĺ:4¬Ĺ, Judith Fuchs 13:2
  • 08.06.2008 Idar-Oberstein Klaus Bischoff 31¬Ĺ:1¬Ĺ
  • 15.06.2008 Leinfelden Leonid Kritz 20¬Ĺ:2¬Ĺ, Sebastian Bogner 22:1
  • 05.07.2008 Halle Falko Bindrich 24:1, Maria Sch√∂ne 15:0
Die n√§chste Station ist am 27. September beim SC Steinlach im B√ľrgerforum in Bodelshausen. Der Simultangeber steht noch nicht fest.

Simultantournee auf den DSB-Olympiaseiten

Das Foto mit Leonid Kritz stammt vom Simultan beim SC Leinfelden.

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Weltmeisterschaften 20.07.2008

Bei der Stellprobe zur Schach-WM

Bei der Stellprobe zur Schach-WM Drei Monate vor Beginn des Weltmeisterschaftskampfs schaute DSB-Artikeldienstler Axel Dohms schon mal in Bonn vorbei und traf Stephan Andreae (Foto), den "Head of Event Management ¬āForum¬í" am Austragungsort. Sein Interview lesen Sie hier:
[Interview mit Stephan Andreae]

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Landesverbände 20.07.2008

Olympionike gewinnt die 20. Hessische Schnellschachmeisterschaft

Olympionike gewinnt die 20. Hessische Schnellschachmeisterschaft Der Internationale Großmeister Igor Khenkin (Foto, © www.hessischer-schachverband.de), zuletzt in den Schach-Schlagzeilen durch seine späte Berufung in die Nationalmannschaft des Deutschen Schachbundes und damit Teilnehmer Deutschlands an der Schach-Olympiade in Dresden, siegte souverän und bereits zum zweiten Mal bei den Hessischen Schnellschachmeisterschaften. Der Olympionike blieb als einziger ungeschlagen und konnte sich bei seinem Vorsprung nach Punkten und Wertung leisten, auf der Ziellinie auszutrudeln.

Damit gewinnt nach Georg Meier im letzten Jahr und Sergey Galdunts im Jahr davor erneut ein Großmeister dieses Qualifikationsturnier; freilich, ohne davon profitieren zu können.
Landesmeister in dieser Disziplin wurde der Internationale Meister Erik Zude vom SV 1920 Hofheim, der sich alleine auf Platz Zwei der Gesamttabelle behaupten konnte. Er und der Drittplatzierte, FM Lothar Schnitzspan, fahren nun zur Deutschen Schnellschachmeisterschaft und versuchen dort das Feld ein wenig aufzumischen.
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Presse und Medien 20.07.2008

Lang lebe die Königin

Lang lebe die K√∂nigin F√ľr die kleinen, aber wahrscheinlich auch f√ľr die gro√üen Schachfans, habe ich f√ľr den 22. und 23. Juli einen TV-Tip. Der MDR √ľbertr√§gt jeweils um 14:30 Uhr den zweiteiligen,¬† niederl√§ndischen M√§rchenfilm Lang lebe die K√∂nigin aus dem Jahr 1996.

Pressetext/Atlas Film + Medien AG:

Sara, acht Jahre alt, hat nur eines im Kopf: Wer ist ihr Vater und wo lebt er? Weil sie immerzu dar√ľber nachgr√ľbelt und ihre Mutter zu dem Thema so hartn√§ckig schweigt, kann sich Sara kaum konzentrieren. Deshalb ist sie ziemlich schlecht in der Schule.
Eines Tages kommt ein Neuer in die Klasse. Der ist richtig nett zu Sara, zeigt Verst√§ndnis f√ľr ihr Problem und rei√üt sie aus ihren tr√ľben Gedanken. Durch ihn lernt sie Schach spielen, wodurch sich f√ľr Sara eine neue, faszinierende Welt auftut, denn f√ľr sie werden die Spielfiguren lebendig. Die Schach-K√∂nigin, so erf√§hrt Sara, soll f√ľr den gelangweilten K√∂nig ein Spiel erfinden, eine Aufgabe, bei der Saras Hilfe gefragt ist.
Schließlich beherrscht Sara das Schachspiel so gut, dass sie in einem Turnier gegen den Großmeister antritt. Ihre Mutter ist strikt dagegen, dass Sara daran teilnimmt. Warum nur? Ob der Großmeister etwa ihr Vater ist?

Foto: www.prisma-online.de

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Olympiade 19.07.2008

Russland so stark wie noch nie

Russland so stark wie noch nie
Russland kommt zur Schacholympiade mit dem stärksten Team aller Zeiten

Erster B√ľrgermeister Dr. Lutz Vogel begr√ľ√üt das Kuratorium * zur konstituierenden Sitzung, Eintrag ins goldene Buch der Stadt, ZMD Schachfestival als Vorbereitungsturnier zur Olympiade er√∂ffnet

"Russland mit dem Weltmeisterschaftskandidaten Vladimir Kramnik an der Spitze reist zur Schacholympiade mit dem st√§rksten je gemeldeten Team eines Mannschaftswettbewerbs an", berichtete der Erste B√ľrgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dr. Lutz Vogel, zur Begr√ľ√üung des Kuratoriums der Schacholympiade. Mit Kramnik und seinen Mannschaftskollegen Alexander Morozevich, Peter Svidler, Alexander Grischuk und Dmitry Jakowenko (v.l.n.r.) reisen die ersten f√ľnf Spieler der aktuellen FIDE-Ratingliste Russlands mit einem sagenhaften Wertungsschnitt von 2.750 ELO-Punkten an. » weiterlesen

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Senioren 19.07.2008

11. Offene Niedersächsische Senioren-Einzelmeisterschaft

11. Offene Nieders√§chsische Senioren-Einzelmeisterschaft Die 11. Offene Nieders√§chsische Senioreneinzelmeisterschaft 2008, welche in der Zeit vom 8. bis 16. Juli 2008 in Bad Bevensen ausgetragen wurde, ist beendet. Turniersieger wurde FM Klaus Opl aus √Ėsterreich. An dieser Meisterschaft k√§mpften 197 Teilnehmer um Titel und Plazierungen.

Überlegener Turniersieger wurde der österreichische FM Klaus Opl, mit 8 Punkten aus 9 Partien gefolgt von FM Dr. Peter Welz, SV Empor Berlin, mit 7,5 Punkten aus 9 Partien. Platz 3 belegte Manfred Pape, SK Bad Harzburg, mit 7.0 Punkten / Buchholz 50,0.   

Um den Titel der Nestoren-Sonderwertung bewarben sich 56 Teilnehmer. Den 1. Rang belegte FM Jury Ljubarski, PSV Hannover, vor Wolfgang Kripp, SG Dietzenbach und Semen Diskin, PSV Hannover.
Die Sonderwertung der Damen gewann Miloca Schneider, SG Witten, vor Irmgard Karner, SC Starnberg, und Susanne Reschke, SG Harzgerode.

Manfred Sobottka
Referent Seniorenschach im NSV

Foto: Spiegelkaleidoskop im Garten der Sinne Bad Bevensen (© Kurverwaltung Bad Bevensen/Jens Rufenach www.bad-bevensen-tourismus.de)
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1001 Matt 19.07.2008

Deutsche Meisterschaft im Chinesischen Schach

Deutsche Meisterschaft im Chinesischen Schach Wäre es 1989/90 nicht zur politischen Wende in Europa gekommen, dann wäre Xiangqi, das chinesische Schach, wahrscheinlich eine Kommission innerhalb des Deutschen Schachverbandes der DDR - so wie einst das Brettspiel Go, das in der Zeitschrift SCHACH eigene Seiten bekam.
Doch die Zeiten haben sich ge√§ndert. Go wurde eigenst√§ndig und Xiangqi hat ebenfalls einen eigenen Verband, den Deutschen Xiangqi Bund. Die Mitgliederzahl des noch jungen DXB ist recht √ľberschaubar. Auf einen Xiangqi-Spieler kommen rund 1.300 Schachspieler. Auch Doppelmitgliedschaften kommen vor. Einige Xiangqi-Anh√§nger spielen ganz passabel Schach, umgekehrt ist das eher selten. Der bekannteste und vielleicht auch einer der st√§rksten Xiangqi-Spieler in Deutschland ist Dr. Robert H√ľbner. Allerdings ist er nicht Mitglied im DXB, nahm aber 1993 an der Xiangqi-WM in Peking teil und belegte einen Platz im Mittelfeld. Der derzeit st√§rkste Schachspieler unter den aktiven Xiangqi-Spielern ist Jewgenij Degtjarew aus Magdeburg.

Vom 11. - 13. Juli fanden in Berlin die Deutschen Xiangqi-Meisterschaften statt. Ich nutzte die Gelegenheit um den Meistern des chinesischen Schach ein wenig √ľber die Schulter zu schauen.
[Bericht]

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Personalien 18.07.2008

Dortmund-Sieger Peter Leko im Interview

Dortmund-Sieger Peter Leko im Interview Kurz nach dem Sieg bei den Dortmunder Schachgro√ümeistertagen, auch bekannt als Sparkassen-Chess-Meeting, sprachen wir mit Peter Leko √ľber seinen verdienten Sieg, √ľber das ungarische Schach im allgemeinen und die Aussichten des extrem stark besetzten Teams bei der Schacholympiade im speziellen. Besonders freute uns, dass Peter Dresden und das Turnier als H√∂hepunkt des Jahres betrachtet.

Klaus-Jörg Lais

Foto von Dagobert Kohlmeyer: Peter Leko mit dem Siegerpokal von Dortmund [Interview]

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Olympiade 18.07.2008

Olympiabrief 7/2008

Olympiabrief 7/2008 Noch 117 Tage bis zur Schacholympiade in Dresden!

Der aktuelle Olympiabrief ist der siebte von insgesamt elf, der bis zur Schacholympiade in Dresden, vom 12. - 25. November 2008, erscheinen wird.

Zur Olympiade wird es ein umfangreiches k√ľnstlerisches und kulturelles Rahmenprogramm geben: Ausstellungen u.a. mit dem Nachbau des Schacht√ľrken, eine Modenschau zum Thema Schach, das Musical "Chess" in der Staatsoperette, gemeinsame Besuche in historischen Geb√§uden und vieles, vieles mehr.
Weiterhin enthält der Brief einen Kurzbericht vom Dortmunder Turnier, einen Artikel von der Schulung der Volunteers und Informationen zu den Kooperationen mit den Sponsoren.

Olympiabrief
Ausschreibung Seniorenturnier (13. - 19.11.)
Ausschreibung Openturnier (20. - 24.11.)

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Jugendschach 18.07.2008

Landeskader in Baden-W√ľrttemberg

Landeskader in Baden-W√ľrttemberg Landeskader im baden-w√ľrttembergischen Schach aufgestellt
Kriterien umfassend veröffentlicht


Am 13. Juli 2008 hat die Leistungssportkommission GKL der Schachverb√§nde in Baden-W√ľrttemberg die D-Kader f√ľr die Saison 2008/2009 neu aufgestellt:

D4 (6 Kaderspieler):

1. Strunski, Andreas; 2250; 92
2. Kaczmarczyk, Dennis; 2209; 91
3. Hirneise, Jens; 2168; 92
4. Hager, Joshua (bisher D3); 2091; 94
5. Bochis, Julia (bisher D3); 1960; 93
6. Frey, Alisa (bisher D3); 1940; 92

Foto: Andreas Strunski (Quelle: DSJ)
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Olympiade 17.07.2008

Siegen beim Schach

Siegen beim Schach Unter diesem Motto stand an diesem Samstag die Auftaktveranstaltung "Tour de Schach" von Siegen nach Dresden. Vorab ein gro√ües Lob an die Veranstalter f√ľr diesen gelungenen Schachtag in Siegen. Das Motto spiegelt sicherlich wieder, was in der Region geschehen ist. Man k√∂nnte auch sagen, Siegen siegt beim Schach. Unabh√§ngig vom tollen Erfolg der Veranstaltung selbst, haben sich hier Verantwortliche von ca. 17 Vereinen √ľber fast zwei Jahre ausgetauscht, um diesen Tag m√∂glich zu machen.

Foto: Stephan Hellinghausen
[Bericht von Ralf Schreiber]

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Turnier- und Openberichte 17.07.2008

Deutschland auf Platz 5 in Moskau

Deutschland auf Platz 5 in Moskau Im letzten von 7 Minimatches war China der Kontrahent. Die Mannschaft aus Fernost wackelte, fiel jedoch nicht. Im ersten Kampf gewann Felix Graf und zog in der Brettwertung mit dem Chinesen Zeng gleich. Julian Jorczik spielte remis gegen den Brettbesten an Brett 2 Liu. Ergebnis 1,5 zu 2,5. Damit war die Chance auf Platz 3 im Schlussklassement noch nicht vergeben, aber deutlich geringer. In der letzten Runde gewann Julian Jorczik gegen Liu und brachte diesem seine erste Niederlage bei. Sich selbst brachte er dadurch noch auf Platz 3 in der Brettwertung. Felix konnte seinen guten Lauf nicht fortsetzen, durch den Sieg sicherte sich Zeng den Brettpreis und seiner Mannschaft bei Remis Heimann-Yu einen weiteren Sieg. 2,5 zu 1,5.
 
Deutschland belegt Platz 5. Felix Graf (Silber) und Julian Jorczik (Bronze) erk√§mpfen zwei Brettmedaillen. Andreas Heimann kam mit der Zeit nicht zurecht und Johanna Bl√ľbaum k√§mpfte tapfer aber gl√ľcklos.
 
Hartmut Jorczik als Delegationsleiter hatte alles gut im Griff und der Dvorkovich Cup 2008 bot in seiner dritten Auflage wieder spannendes Schach und mit China einen wegweisenden Sieger.
 
Bernd Vökler

[Ergebnisse]

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Personalien 17.07.2008

Sonja Graf

Sonja Graf Sie war eine der weltweit stärksten Schachspielerinnen ihrer Zeit und die bis dahin stärkste Deutsche: Sonja Graf-Stevenson. 1939 nahm sie an der Schacholympiade in Buenos Aires teil und blieb nach dem Turnierende, wie viele andere, wegen des Kriegsausbruchs in Europa in Argentinien. 1947 heiratete sie einen Seehandelskaufmann namens Vernon Stevenson, mit dem sie einen Sohn (* 1951) hatte. Nach einer Lebererkrankung starb sie am 6. März  1965 im Alter von 56 Jahren in New York.

Frank Mayer (Barcelona) hat den Graf-Artikel im Buch "Chess Bitch" von Jennifer Shahade f√ľr seinen heutigen Artikel herangezogen. Viel Spa√ü beim Lesen!
[Zum Artikel]

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Olympiade 16.07.2008

In 22 Stufen zum Olymp - Lösung Juni und Etappe 19

In 22 Stufen zum Olymp - Lösung Juni und Etappe 19

Liebe Schachfreunde,

in diesem Monat blieb zeitlich leider nur die Lösung, die Antwort zur Frage 18 und die Frage 19 zugleich zu präsentieren.

Kommen wir zunächst zur Auflösung Nr. 18.

Wir hatten gefragt: Mit der Ausrichtung welcher Schacholympiade wird täglich nur noch eine Partie gespielt? und hatten erwartet:

1952 Helsinki.

Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Nat√ľrlich war Helsinki richtig, doch warum manche auch schrieben: Keine der L√∂sungen, n√§mlich 1939 ist richtig - das erkl√§rt Ihnen wie immer Raymund Stolze auf der Folgeseite.

Die Frage der Etappe Nr. 19 , dies ist die viertletzte auf dem Treppenlauf zum Olymp, lautet:


An welcher Schacholympiade nahmen erstmals Teams aus Afrika teil? 

 
 A) 1950 Dubrovnik
 B) 1956 Moskau
¬†C) 1958 M√ľnchen
 D) 1964 Tel Aviv
 OlmsBanner.jpg

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Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Olympiade 16.07.2008

Dresden und Sachsen bei den Nominierungen f√ľr die Schacholympiade

Dresden und Sachsen bei den Nominierungen f√ľr die Schacholympiade Bis zu drei National-Teams je Wettbewerb sind m√∂glich, s√§chsisches Frauenteam geplant

Die Leipzigerin Melanie Ohme (18, Foto) ist Mitglied des ersten Frauenteams zur Schacholympiade. Bundestrainer Uwe B√∂nsch ber√ľcksichtigte die sympathische Nachwuchsspielerin des SC Leipzig-Gohlis aufgrund ihrer √ľberdurchschnittlichen Leistungen direkt f√ľr die erste Formation. Ohme sprang im letzten Moment aus der Jugendolympiamannschaft heraus auf den Olympiadezug auf und begleitet die ehemalige Dresdnerin und nun f√ľr Berlin spielende Elisabeth P√§htz, sowie Ketino Kachiani-Gersinska, Marta Michna und Sarah Hoolt. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Leistungssport 16.07.2008

Trainingslager f√ľr EM-, WM- und Olympiakader

Trainingslager f√ľr EM-, WM- und Olympiakader Der Deutsche Schachbund f√ľhrt vom 27.07. bis 01.08.2008 ein Vorbereitungstrainingslager auf die EM, WM und Olympiade durch.

Anerkannte Spitzentrainer, wie die Landestrainer von Sachsen Davit Lobzhanidze und Baden W√ľrttemberg Yaroslav Srokoskiy bereiten die nominierten Spieler auf den Einsatz bei der Europameisterschaft vor. Roman Vidonyak trainiert die weibliche Jugendolympiamannschaft. Uwe B√∂nsch referiert zu taktischen Situationen, Teambildung und psychologische Kniffe w√§hrend der Olympiade. Christopher Lutz bringt die Jungen und M√§dchen der JOM auf den neuesten Stand der Theorie und Bernd V√∂kler bereitet Themen zur Bedenkzeiteinteilung EM/WM mit 30 Sekundenmodus vor. Michael Franz bringt ballsportliche Elemente und Gymnastik√ľbungen in den Lehrgang ein.

Erstmals d√ľrfen auch sogenannte Selbstzahler zu EM oder WM am Lehrgang teilnehmen und von der geballten Kompetenz profitieren.

Planung JOM-Lehrgang in Bad Blankenburg
 
Bernd Vökler

Foto Bad Blankenburg 2007
vorn von links: Sebastian Bogner, Sarah Hoolt, Melanie Ohme, Judith Fuchs, Elena Winkelmann, Manuela Mader, Falko Bindrich; hinten von links: Davit Lobzhanidze, Arik Braun, Bernd Vökler, Michael Franz
[Foto im Original]

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Meisterschaften 15.07.2008

19. Deutsche Meisterschaft im Schnellschach

19. Deutsche Meisterschaft im Schnellschach Bundesturnierdirektor Ralph Alt kann folgende Spieler zu der am 18./19. Oktober 2008 in Fredersdorf/Vogelsdorf (Nähe Berlin) stattfindenden 19. Deutschen Schachmeisterschaft im Schnellschach einladen:

Meister 2007: IM Podzielny Karl-Heinz (sh. Foto, SF Essen √úberruhr 46/53),
Bayern: Grimberg Boris (TSV Haunstetten), Urankar, Hans-Peter (SC Unterhaching), Koch Moritz (SV Puschendorf),
Berlin: IM Krämer, Martin (SF Berlin),
Brandenburg: IM Schöne, Ralf (SV Marzahna),
Bremen: Jugelt, Tobias (Delmenhorster SK),
Hamburg: IM Heinemann, Thies (Hamburger SK von 1830),
Hessen: IM Zude, Arno (SV 1920 Hofheim), FM Schnitzspan, Lothar,
Mecklenburg-Vorpommern: Knuth, Hannes (SC Neukloster),
Niedersachsen: FM Breuer, Stefan (SV Salzgitter), FM Markgraf, Alexander (SC Tempo Göttingen)
Nordrhein-Westfalen: FM Kotter, Ralf (PSV Duisburg 1920), FM Wolter, Dr. Kai (SK M√ľnster 32 e.V.), J√§ger, Martin (PSV Duisburg 1920),
Rheinland-Pfalz: FM Br√ľhl, Andreas (SK Altenkirchen), IM Boidman Yuri (SC 1950 Remagen)
Saarland: IM Bastian, Herbert (SV Saarbr√ľcken 1970 e.V.),
Sachsen: Spieß, Gunter (SV Lok Leipzig-Mitte), IM Womacka, Mathias (USG Chemnitz)
Sachsen-Anhalt: Frotscher, Thomas (TuS 1860 Neustadt Magdeburg),
Schleswig-Holstein: IM Kopylow, Michael (SK Norderstedt von 1975),
Th√ľringen: Langheinrich, Ferenc (SV Empor Erfurt),
W√ľrttemberg: FM Gheng, Josef (SC-HP B√∂blingen 1975), Wei√ü, Oliver (TG Biberach),
vom Veranstalter angebotene Freiplätze: GM Rabiega, Robert (SK König Tegel 1949 e.V.), IM Richter, Michael (SC Kreuzberg), IM Thiede, Lars (SF Berlin).

Foto: Karl-Heinz Podzielny bei der Deutschen Blitzmeisterschaft 2007 in Calbe/Saale.
[Homepage TSG Fredersdorf]

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Landesverbände 15.07.2008

M√ľnchner Schachakademie sucht Trainer

M√ľnchner Schachakademie sucht Trainer Wir suchen Schachtrainer und Trainerinnen, die gerne mit Kindern arbeiten!

Die M√ľnchener Schachakademie ist seit Februar 2006 der f√ľhrende Anbieter von Schachtraining im Gro√üraum M√ľnchen. Besonderen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit mit Schulen, da der Nutzen des Schachunterrichts wissenschaftlich erwiesen ist. Wir leisten damit einen Beitrag zur allgemeinen geistigen Entwicklung und zur Verbesserung der schulischen Leistungen der Kinder.

Zur Unterst√ľtzung unserer Arbeit suchen wir ab sofort engagierte und zuverl√§ssige Trainer und Trainerinnen, die in freier Mitarbeit an Schulen in M√ľnchen und im Umland Schach unterrichten m√∂chten. Die Kurse finden in der Regel nachmittags nach dem Schulunterricht statt. Wir suchen Trainer ab dem Alter von 25 Jahren, die die positiven Werte des Schachs an Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis etwa 14 Jahren vermitteln. » weiterlesen

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1001 Matt 14.07.2008

DSB-Pressereferent Klaus Jörg Lais im Knast!

DSB-Pressereferent Klaus J√∂rg Lais im Knast! Das hat man nun davon. Will man einen Artikel sauber recherchieren, reicht es nicht aus, die Mauer von au√üen zu betrachten. Dann muss man dahin, wo es weh tut - n√§mlich geradewegs in den Knast. Aber Lais hatte gro√ües Gl√ľck und durfte schon am selben Tag wieder raus. Lag wohl an seinem Artikel √ľber die JVA-Schachgruppe in Straubing. Auf alle F√§lle segnete die "Anstalt f√ľr Langstrafige" den Bericht nach einem flotten Briefwechsel fast unge√§ndert ab. Lesen Sie, wie Schach den Knastalltag ver√§ndert, wie das Spiel seinen Teil zur Resozialisierung beitr√§gt, der Alltag hinter Mauern aussieht. Lais sprach¬†zum Beispiel¬†mit dem seit 27 Jahren inhaftierten Alfon B. als Mannschaftsf√ľhrer der Schachgruppe, die auch am Spielbetrieb des Bayerischen Schachbundes teilnimmt. G√§ste waren unter anderem der √ľber 80-j√§hrige Schachlehrer Max Holzmann und der Bezirksvorsitzende Klaus Kreuzer. Zeit f√ľr einen Rundgang blieb auch. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 14.07.2008

Deutschlandcup-Qualifikation in Berlin

Deutschlandcup-Qualifikation in Berlin Vom 11. - 13. Juli f√ľhrte der Berliner Schachverband im Rathaus Sch√∂neberg seine Qualifikation zum Deutschlandcup durch. Berlin war damit wohl das letzte Bundesland, wo die Ergebnisse vor Ablauf des Meldeschlusses am 15. Juli noch gefehlt haben.

Alle 60 Teilnehmer spielten in einer Gruppe nach 5 Runden Schweizer System (mit DWZ-Auswertung). Um die Chancengleichheit innerhalb der Wertungsklassen zu wahren, wurde möglichst so ausgelost, das unter den punktgleichen Spielern immer die gleichstarken gegeneinander spielten. Gesamtsieger wurde am Ende mit Frank Mahn (Foto) vom SC Weisse Dame ein Spieler der Wertungsklasse C.

Berlin hatte in jeder der 15 Wertungsklassen zwei Pl√§tze f√ľr das Finale bei der Schacholympiade in Dresden zu vergeben. Die Gl√ľcklichen d√ľrfen zudem eine finanzielle Zuwendung erwarten, die sie zum Teil selbst beigesteuert haben: das Startgeld betrug 25 ¬Ä.

Hier die 30 Qualifikanten:

A: J√ľrgen Brustkern, -
B: Michael Schulz, Benjamin Dauth
C: Franko Mahn, Matthias Hahlbohm
D: Milenko Mandic, Jan Kinder
E: Uwe Arndt, Michael Sebastian
F: Achudhan Karunaharamoorthy, Anke Fischer
G: Johannes M√ľller, Alexis Chilton
H: Norbert Koriath verzichtet, Jens Stegmann, Horst Schrodt
I: Philipp Lerch, Stephan Tschirschwitz
J: Grigori Paris, Wolfgang Focke
K: -, -
L: Cosmin Alexandr. Ivascu, Michael Huth
M: -, -
N: Moritz Greßmann, Raphael Lagunow
O: Elisabeth Koch, Jakob Scheinh√ľtte

Angaben ohne Gewähr
[Turnierseite bei der BSG 1827 Eckbauer]

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Jugendschach 14.07.2008

Dworkowitsch-Cup Teil 2

Dworkowitsch-Cup Teil 2 Gestern war das Wetter sch√∂n, teils bew√∂lkt aber immer warm und angenehm, nur heute regnet es und keiner hat einen Schirm oder √Ąhnliches. Wir laufen die 300m zu Fu√ü, werden ein bi√üchen na√ü aber wenn man Gro√ües vor hat ist dies nebens√§chlich. Frankreich war unser Gegner und er war schwieriger als erwartet. Der Erfolg im 1.Spiel wurde mit 2,5:1,5 knapp eingefahren, wobei hier
die Siege von Julian, Felix und das Remis von Johanna dazu beitrugen. Wann klappt es wieder bei Andreas? In der 2.Runde hat er Schwarz. Ein Lichtblick, ein Remis gegen Lagarde, Julian kommt nicht klar und gibt seine Partie ab, w√§hrend Johanna zum erstenmal gewinnt und Felix macht den Sack zu, wieder ein 2,5:1,5. Toller Erfolg zum √úbergang in den vergn√ľglichen Teil der Reise.

Foto: Basilius-Kathedrale in Moskau (Quelle: David Crawshaw / Wikipedia)
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Historisches 13.07.2008

Deutsche Schachvereine, gegr√ľndet bis 1914

Deutsche Schachvereine, gegr√ľndet bis 1914 F√ľr schachhistorisch Interessierte ist am 26. Mai ein bedeutendes Werk von der Ken Whyld Association ver√∂ffentlicht worden. Ralf Binnewirtz und Hans-J√ľrgen Fresen recherchierten vier Jahre lang in den Festschriften der bis 1914 gegr√ľndeten deutschen Schachvereine. Das Ergebnis ist ein nach Gr√ľndungsdatum sortiertes Vereinsregister, welches kurze Informationen zum Inhalt von Festschriften enth√§lt. Festschriften brachte die Vereine in der Regel zu Jubil√§en oder besonderen Veranstaltungen heraus.
Neben dem Register mit 149 Vereinen (113 mit, 35 ohne nachweisbare Festschriften) enthält das Buch die Titel aller erwähnten Festschriften und Abbildungen und Fotos aus einigen Festschriften.

Ich habe das Buch in den letzten Tagen studiert und eine ausf√ľhrliche Rezension dazu verfa√üt. Insgesamt ein spannendes Werk, welches ich bei eigenen historischen Recherchen immer wieder zu Rate ziehen werde.
Leider sind in dem Buch nicht alle deutschen Schachvereine, die bis 1914 gegr√ľndet wurden, aufgelistet. Nach meinen Hochrechnungen (von den Berliner Zahlen ausgehend) m√ľ√üten 1.250 - 1.500 Vereine im genannten Zeitraum gegr√ľndet worden sein. Besonders der Osten Deutschlands ist unterrepr√§sentiert. Hier fehlen z.B. so bekannte Vereine wie der Rostocker Schachklub von 1878 oder die Leipziger Schachgesellschaft Augustea.
Es bleibt also reichlich Arbeit f√ľr die n√§chsten Auflagen √ľbrig...
[Rezension]

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Landesverbände 13.07.2008

Jung gegen Alt beim Berliner Schachverband

Jung gegen Alt beim Berliner Schachverband Der Wettkampf Jung gegen Alt gehört im Berliner Schachverband mittlerweile fest in den Terminkalender. Und das obwohl 2005 und 2006 keine Vergleiche stattfanden. Im Jugendausschuß fand sich damals niemand, der das Zepter in die Hand nehmen wollte. Seit letztem Jahr ist das anders. Im Einkaufszentrum Schönhauser Allee Arkaden in Prenzlauer Berg siegte die Berliner Seniorenauswahl 39,5:30,5.

Am 12. Juli 2008 wurde der Wettkampf der beiden Auswahlmannschaften in das Rathaus Sch√∂neberg verlegt. Das Rathaus bot sich an, weil hier parallel das Berliner Qualifikationsturnier zum Deutschland-Cup stattfindet (wir berichten demn√§chst). Einen Nachteil hatte die Spielortwahl allerdings. Die Veranstaltung fand praktisch unter Ausschlu√ü der √Ėffentlichkeit statt. Dabei findet jeden Sonnabend vor dem Rathaus ein Markt statt, der wie immer ziemlich √ľberlaufen war. Man h√§tte sich nat√ľrlich wie John F. Kennedy 1963 auf den Balkon des Rathauses stellen k√∂nnen und das Turnier √∂ffentlich machen. Ein Megaphon war allerdings nicht zur Hand...

Zu Beginn des Wettkampfes wurde der Ehrenpr√§sident des Berliner Schachverbandes, Alfred Seppelt, zu seinem 79. Geburtstag begl√ľckw√ľnscht. Der Vizepr√§sident des Verbandes, Carsten Schmidt, √ľberreichte ihm einen Strau√ü mit Blumen.
Seppelt (DWZ 2235 - letztes Turnier allerdings vor 1990), der auch der √§lteste Teilnehmer war, spielte nur zwei Runden mit, um so schnell wie m√∂glich zu seiner Geburtstagsparty zu kommen. Der j√ľngste Teilnehmer Aron Moritz (11 Jahre, DWZ 1580) setzte dem Jubilaren m√§chtig zu und erreichte ein 1:1.
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Presse und Medien 13.07.2008

Die Olympiade kommt auch nach Gifhorn!

Die Olympiade kommt auch nach Gifhorn! Olympia .. damit verbindet man Laufen, Schwimmen, Werfen, Springen .. Die Wenigsten denken dabei an Denksport: nämlich Schach!
In diesem Jahr ist das anders, in Dresden trifft sich die Welt zur Schacholympiade 2008. Aber damit nicht genug, Mitglieder des Schachverein Gifhorn haben sich etwas ausgedacht und bereiten einen munteren olympischen Fackellauf vor. Rund um Gifhorn sind verschiedene Aktionen geplant, die den Spaß am Schach wecken sollen.

Ralf Priebe, Thomas L√ľde, Marcel und J√ľrgen Ke√üler haben den Fackeltr√§ger Chessy als Maskottchen verpflichtet, der den Fackell√§ufern in Peking echte Konkurrenz macht und durch die Events f√ľhrt. » weiterlesen

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Turnier- und Openberichte 12.07.2008

Dworkowitsch-Cup in Moskau

Dworkowitsch-Cup in Moskau Andreas Heimann (DWZ 2422), FM Julian Jorczik (2338), Felix Graf (2196) und Johanna Bl√ľbaum (1875) vertreten Deutschland seit einigen Tagen beim Dworkowitsch-Cup in Moskau, einem U16-Mannschaftsturnier.

Heimann und Jorczik waren bereits letztes Jahr dabei. Damals spielten sie zusammen mit Niclas Huschenbeth und Jekaterina Jussupow (sh. Archivfoto).

Von den ersten beiden Tagen haben die Vier ihrem Trainer Bernd Vökler einen Bericht geschickt, den ich hier wiedergeben möchte.
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Turnier- und Openberichte 12.07.2008

Löberitzer Schachtage

L√∂beritzer Schachtage Die Schachgemeinschaft 1871 L√∂beritz e.V. (Sachsen-Anhalt) feierte Ende Juni ihr 137j√§hriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen, wie z.B. einem Simultan mit der Internationalen Meisterin Constanze Jahn (Foto). Konrad Rei√ü berichtet von den Schachtagen und hat auch einige Bilder zur Verf√ľgung gestellt.

Löberitz ist nach Ströbeck das zweitbekannteste Schachdorf Deutschlands.
1866 brachte Johann Melchior Kirsch das Schachspiel nach L√∂beritz und gr√ľndete gemeinsam mit Friedrich Franz Ohme und Friedrich Gustav Krause im Gasthof zur Weintraube am 5. Juni 1871 den L√∂beritzer Schachclub. 1874 besuchte der Herausgeber der Deutschen Schachzeitung, Dr. Constantin Schwede, zusammen mit Johannes Metger und E. Hoffmann den Club und bezeichnete L√∂beritz erstmals als Schachdorf. 1877 war L√∂beritz Gr√ľndungsmitglied des DSB in Leipzig.
[Bericht von Konrad Reiß]

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Nationalmannschaft 12.07.2008

Unsere Olympiafahrer!

Unsere Olympiafahrer!
Größeres Bild

Am Freitag, den 11. Juli, gab Bundestrainer Uwe Bönsch die Besetzungen der vier Olympiamannschaften bekannt. In der Nationalmannschaft der Herren spielen die einzigen A-Kaderspieler Arkadij Naiditsch, der amtierende Deutsche Meister Daniel Fridman und Jan Gustafsson. Die Mannschaft wird ergänzt durch Igor Khenkin und B-Kaderspieler David Baramidze.
Bei den Damen f√ľhren die A-Kaderspielerinnen Elisabeth P√§htz, Marta Michna und Ketino Kachiani-Gersinska die Mannschaft an. Melanie Ohme (B-Kader) und Sarah Hoolt (C-Kader) erg√§nzen die Mannschaft. Eine weitere B-Kaderspielerin Manuela Mader bekommt einen Platz in der Jugendolympiamannschaft.
Zur weiblichen Jugendolympiamannschaft gehören weiterhin: Judith Fuchs (C-Kader), Maria Schöne (C), Anna Endress (DC) und Hanna-Marie Klek (DC).
F√ľr die m√§nnliche Jugendolympiamannschaft wurden die B-Kaderspieler Georg Meier, Arik Braun und Falko Bindrich und die C-Kaderspieler Sebastian Bogner und Niclas Huschenbeth nominiert.

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Personalien 11.07.2008

Die Kultur des Jammerns ist gut verbreitet

Die Kultur des Jammerns ist gut verbreitet Jan Gustafsson ist in der deutschen Nationalmannschaft gesetzt und gerade in Dortmund geteilter Zweiter geworden mit einem exzellenten Score von 4 aus 7 gegen Weltgrößen im Schach.

Anl√§sslich der Nominierung der deutschen Mannschaften f√ľr Dresden an diesem Freitag sprach Klaus J. Lais mit ihm vor Ort in Dortmund. Der Hamburger blickt auf die kommende Schacholympiade und spricht √ľber die Situation im deutschen Schach.

[Zum Interview]

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Olympiade 11.07.2008

Peter Leko: Wir spielen mit Judit und Zoltan!

Peter Leko: Wir spielen mit Judit und Zoltan! Noch 124 Tage bis zur Schacholympiade in Dresden!

Der Gewinner des Sparkassen-Chess-Meetings, der Ungar Peter Leko, best√§tigte uns auf Anfrage die st√§rkstm√∂gliche Besetzung eines der Favoriten bei der 38sten Schacholympiade im November. "Wir werden mit Judit Polgar und Zoltan Almasi spielen, die Bretter Vier und F√ľnf sind noch unklar, aber wir werden die besten zur Verf√ľgung stehenden Spieler einsetzen". Damit folgte Peter Leko seinen Dortmunder Rivalen Kramnik, Mamedyarov und Ivanchuk, die ebenfalls ihr jeweils bestes Team ank√ľndigten.

Peter Leko gewann am Sonntag zum dritten Mal nach 1999 und 2002 die Dortmunder Schachtage. Mit f√ľnf Remisen und zwei Siegen ist man in Dortmund bei nur sieben Runden in diesem au√üergew√∂hnlich starken und etwa gleichm√§√üigen Teilnehmerfeld gut dabei. F√ľr Leko, der sich au√üerordentlich √ľber den Turniersieg freute, war Dortmund ein Meilenstein in diesem einzigartigen Schachjahr, das uns nun noch Dresden (ZMD), Mainz (Chess Classic), Bonn (WM) und erneut Dresden (Olympiade) bringen wird.

Klaus-Jörg Lais

Der Original-Artikel wurde am 6. Juli 2008 auf dresden2008.de veröffentlicht.

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Landesverbände 11.07.2008

Bremer Deutschland-Cup war ein großer Erfolg

Bremer Deutschland-Cup war ein großer Erfolg "Schluss mit den allzu oft geradezu programmierten Niederlagen in ersten ein, zwei Runden im Schweizer System!" sagten sich manche und fanden es einfach toll, es im Bremer D-Cup endlich durchweg ausschließlich mit ungefähr gleich starken Spielpartnern zu zu haben.

Der "Deutschland-Cup", wie er offiziell hei√üt, also das Turnier, das f√ľr die Teilnahme am Rahmenturnier der Dresdner Schach-Olympiade 2008 qualifizierte, wurde in Bremen sehr gut nachgefragt. Trotz herrlichem Sonnenscheins und der Beinahe-Kollision mit der Fu√üball-EM fanden sich bei schon diesem ersten Turnier seiner Art 69 Spieler ein. » weiterlesen

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Geschichte 10.07.2008

Schachausstellung im Rathaus Neunkirchen

Schachausstellung im Rathaus Neunkirchen Ulrich H√∂fer hatte am 7. Juli viel zu tun. Die Schachausstellung im Rathaus Neunkirchen wurde er√∂ffnet und aus diesem Grund war er am fr√ľhen Morgen zum Live-Interview im Saarl√§ndischen Rundfunk (SR3, Saarlandwelle) eingeladen. Am Abend ging es dann ins Rathaus.

Überlassen wir Ulrich Höfer nun selbst das Wort:
Es war eine sch√∂ne Er√∂ffnungsveranstaltung, nicht zuletzt auch Dank der Exponate von Bernd Besser sowie der Wallauer'schen Springersammlung. Dar√ľber hinaus wurden/werden auch sch√∂ne Exponate von saarl√§ndischen Privatpersonen gezeigt.
Nicht nur Gäste aus der saarländischen Schachszene waren vertreten (Präsident, Vizepräsidentin, Pressewart, einige Vorsitzende der saarländischen Schachvereine) sondern auch Vertreter der Wirtschaft sowie einiger Behörden.
Anbei √ľbersende ich noch einige Fotos zur Veranstaltung in den sch√∂nen R√§umlichkeiten der Rathaus Galerie. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. August zu sehen.

[Homepage Saarländische Schachkultur e.V.]

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Olympiade 10.07.2008

Hallesches Schachevent auf dem Uniplatz

Hallesches Schachevent auf dem Uniplatz Noch 125 Tage bis zur Schacholympiade Dresden 2008!

Anlässlich der Vorbereitung zur Schacholympiade Dresden 2008 hatten der Schachverein Franckesche Stiftungen und der Universitätssportverein Halle zur Schachsimultantournee auf den Universitätsplatz in Halle eingeladen (Webmaster: am 5. Juli).

Der mit 8 Schacholympadeteilnahmen erfolgreichste hallesche Gro√ümeister, Dr. Burkhard Malich, sowie der mit 18 Jahren j√ľngste Gro√ümeister Deutschlands, Falko Bindrich, stellten sich zum Simultanschach. Mit Maria Sch√∂ne, Nachwuchskaderspielerin der deutschen Nationalmannschaft der Frauen, war ebenfalls noch eine starke Spielerin mit dabei. Bei herrlichem Sommerwetter konnte mit Recht von einem Schachevent gesprochen werden, dass durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm (Blitzschach, Gro√üfeldschach, Ausstellung, Tombola, Schachverlag) bereichert wurde.

Das Foto zeigt Maria Schöne, Falko Bindrich und Dr. Burkhard Malich
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Presse und Medien 10.07.2008

Jahrbuch des Sports 2008/2009

Jahrbuch des Sports 2008/2009 Mit modernem Aussehen aber dennoch mit den seit Jahrzehnten bewährten Inhalten hat jetzt der Deutsche Olympische Sportbund wieder sein neues "Jahrbuch des Sports" herausgegeben.
Durch das kontinuierliche Erscheinen ist es auch weit √ľber die deutsche Sportszene hinaus zum unentbehrlicher Helfer geworden und wird speziell im Jahr der Olympischen Spiele einen besonderen Stellenwert erreichen.

Unter den etwa 10.000 aktualisierten Anschriften findet man die Organisationen und Institutionen des Deutschen Sports mit den jeweiligen Ansprechpartnern in der gewohnten √ľbersichtlichen Anordnung.
Deutscher Olympischer Sportbund, Landessportb√ľnde, olympische und nichtolympische Spitzenverb√§nde, Stadt- und Kreissportb√ľnde, Olympiast√ľtzpunkte, sportmedizinische Untersuchungszentren, Sportverwaltungen in Politik und Verb√§nden, sind nur einige Beispiele.
Diese Fakten sind f√ľr ein effektives Arbeiten im Sport ¬Ė sowohl im hauptamtlichen als auch im ehrenamtlichen Bereich ¬Ė wichtig, um zeit- und kostenintensive R√ľckfragen zu vermeiden.
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Personalien 09.07.2008

125. Geburtstag von Hermann Römmig

125. Geburtstag von Hermann Römmig Hermann Römmig, ehemaliger Schachwart und Schatzmeister des Deutschen Schachbundes, ist heute vor 125 Jahren in Kaiserslautern geboren worden. Er war langjähriger Weggefährte des DSB-Präsidenten Walter Robinow und war zeit seines Lebens in zahlreichen Funktionen aktiv. Nachfolgend ein kurzer Blick auf seine Karriere.
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Weltmeisterschaften 09.07.2008

Schach-WM 2008 - Viswanathan Anand gegen Wladimir Kramnik

Schach-WM 2008 - Viswanathan Anand gegen Wladimir Kramnik 14.10. bis 02.11., Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn

WM-Shop eröffnet

Der offizielle Shop zur Schach-WM 2008 ist er√∂ffnet. Auf der offiziellen WM-Website www.uep-worldchess.com k√∂nnen Schachfans interessante und exklusive Produkte rund um die Schach-WM 2008 erwerben. Shredder ist das offizielle Schachprogramm der Schach-WM 2008, das in verschiedenen Versionen angeboten wird. Das M√ľnzen-Set f√ľr Sammler und Schachliebhaber ist ebenso limitiert wie das Schach-Set, dessen Schachbrett von Viswanathan Anand und Wladimir Kramnik signiert ist. Das Wein-Set besteht aus je einer Flasche Rot- und Wei√üwein, jeweils mit dem offiziellen WM-Logo auf der Vorderseite. » weiterlesen

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Presse und Medien 09.07.2008

Standbein und Spielbein: Schachakademie und Schachstiftung M√ľnchen

Standbein und Spielbein: Schachakademie und Schachstiftung M√ľnchen Bericht von Axel Dohms:

Ich habe Ende 2006, gut 9 Monate nach ihrer Gr√ľndung, einen Bericht √ľber die M√ľnchener Schachakademie vorgelegt, der im Wesentlichen auf einem Gespr√§ch mit GM Gerald Hertneck, einem der vier Gr√ľndungsv√§ter, basierte und √ľber das theoretische Konzept, dessen Umsetzung und finanzielle Rahmenbedingungen Auskunft gab. Ein Jahr sp√§ter bin ich anl√§sslich des 1. Schulschachkongresses in Vaterstetten GM Stefan Kindermann und FM Dijana Dengler begegnet, die zusammen mit Roman Krulich, einem Immobilienmakler und spielstarken Amateur, das spielentscheidende Quartett bilden und mir von erstaunlichen Neuerungen berichteten. Grund genug, eine weitere Reise nach M√ľnchen zu unternehmen und N√§heres dar√ľber zu erfahren. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Nationalmannschaft 08.07.2008

Turniervorschau Jugend-Olympiamannschaft und DSB-Kader

Turniervorschau Jugend-Olympiamannschaft und DSB-Kader Von Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler erhielten wir eine Vorschau auf die nächsten Turniere unserer jungen Leistungssportler.

Am 08.07. reisen Andreas Heimann, Julian Jorczik, Felix Graf und Johanna Bluebaum zum Dvorkovich-Cup nach Moskau. Am Acht-Länderturnier U16 nehmen außer dem Gastgeber noch China, Indien, Ukraine, Armenien u.a. teil. www.russiachess.org  [ohne Gewähr!!]
Am 10.07. beginnt f√ľr Georg Meier das geschlossene Rundenturnier am Lake Sewan in Armenien. In der H√∂hle des L√∂wen warten b√§renstarke Armenier¬†gemixt mit einigen anderen Gro√ümeistern auf den Trierer.
In Dresden gehen Judith Fuchs und Maria Schöne ab 18.07.an den Start.
In Pardubice versuchen Manuela Mader, Sebastian Bogner, Niclas Huschenbeth, Melanie Ohme, Sarah Hoolt und viele andere deutsche Kader die eine oder andere Titelnorm zu ergattern.
 
Parallel versucht Falko Bindrich in Biel sein Gl√ľck. http://www.bielchessfestival.ch
 
Alle wieder vereint trainieren sie dann Ende Juli in Bad Blankenburg auf die Olympiade hin.

Bernd Vökler

Foto: Hauptplatz in Pardubice (Quelle: Wikipedia)

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Presse und Medien 08.07.2008

GKL-Talentsichtung und Mädchen-Lehrgang

GKL-Talentsichtung und Mädchen-Lehrgang Highlight: Simultan gegen Weltmeister-Team

Die GKL, das f√ľr den Schachleistungssport in Baden-W√ľrttemberg zust√§ndige Gremium, richtete im Juli parallel zwei Lehrg√§nge aus, die allj√§hrliche GKL-Talentsichtung und den ersten von zwei M√§dchen-Lehrg√§ngen. Insgesamt kamen 37 Kinder zu den Wochenend-Lehrg√§ngen, um Tests zu bestehen, Training zu machen und um gegen die Gro√ümeister der OSG Baden-Baden zu k√§mpfen. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



1001 Matt 08.07.2008

Berliner Polizist schachmatt geboxt

Berliner Polizist schachmatt geboxt titelte gestern die Berliner Boulevardzeitung BZ. In der Nacht zu Sonntag fand vor mehr als 1500 Zuschauern in den Kreuzberger Premium Hallen ein Weltmeisterschaftskampf im Schachboxen statt. Der 37jährige Weltmeister Frank Stoldt (Foto) aus Berlin unterlag dem 19jährigen Russen Nikolai Sazhin. Ob die Entscheidung auf dem Brett oder im Ring fiel ist nicht bekannt, Stoldt sagte aber: "Nikolai hat beim Boxen unheimlich Druck gemacht".

Beim Schachboxen wechseln sich Schach (4 Minuten) und Boxen (3 Minuten) ab. Gespielt wird nur eine Partie, welche unterbrochen wird, um den Kampf mit den Fäusten fortzusetzen. Gewonnen hat der, der den anderen mattsetzt oder K.o. schlägt.

Stoldt spielte beim Schachfest im J√ľdischen Museum Berlin am 15. Juni sein bisher einziges gro√ües Schachturnier. Bei 262 Teilnehmern erreichte er mit 3 aus 9 Platz 228 im Schnellturnier. Seine Gegner hatten dabei folgende Wertungszahlen: 1948 (0), 1703 (0), 1524 (0), 1399 (0), ohne (1), 1417 (1), 1669 (1) und 1802 (0). Zur letzten Runde trat Stoldt nicht mehr an. Angesichts dieser Ergebnisse scheint die Angabe "Elo Rating 2000" auf der Homepage der WCBO doch sehr gewagt.
F√ľr die Berliner Schnellschachmeisterschaft Ende Juni meldete Stoldt ebenfalls, erschien dann allerdings nicht.

Das Foto von Carsten Schmidt zeigt Stoldt im J√ľdischen Museum.
[Frank Stoldt in der Wikipedia]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 07.07.2008

Peter Leko gewinnt das Sparkassen Chess-Meeting Dortmund

Peter Leko gewinnt das Sparkassen Chess-Meeting Dortmund Der ungarische Großmeister Peter Leko (Foto) gewann nach 1999 und 2002 zum dritten Mal das Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund.

Nachfolgend eine Bilanz des Veranstaltungsleiters Gerd Kolbe:

Das Sparkassen Chess-Meeting 2008 kn√ľpfte erfolgreich an die gro√üe Tradition der bisherigen Turniere an. Die vier Turniere ¬Ė Gro√ümeisterturnier, das neue Helmut-Kohls- Turnier, Open A und Open B ¬Ė wurden im Schauspielhaus und im Rathaus von rund 3.500 Schachinteressenten besucht. Im Blickpunkt des √∂ffentlichen Interesses stand nat√ľrlich das Gro√ümeisterturnier. Vier Welt-Stars aus den "Top Ten" sowie vier weitere Gro√ümeister, darunter zwei deutsche Nationalspieler ¬Ė die Rechnung der Veranstalter ging auf und bescherte √ľberraschende Ergebnisse und spannende Partien.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Presse und Medien 07.07.2008

Wissenschaftspreis "Schach" der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar

Wissenschaftspreis Einreichungsfrist verlängert

Die Karpow-Schachakademie Hockenheim hat die Einreichungsfrist f√ľr den mit 1.000 Euro dotierten Preis f√ľr die beste wissenschaftliche Arbeit zum Thema "Schach in der Wissenschaft" verl√§ngert. Neuer Stichtag ist der 30. November 2008. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Schulschach 07.07.2008

300. bayerisches Schulschachpatent

300. bayerisches Schulschachpatent

Am Schulschachpatent in Vaterstetten - Oberbayern waren 14 Teilnehmer am Start.
An den zwei Tagen wurde in einem gro√üen Praxisteil die vielen kleinen Spiele vorgestellt. Interessant sind f√ľr die Schachlehrer die zahlreichen Lehrg√§nge, die besprochen wurden. Nat√ľrlich ging man auf elementares Mattsetzen, die Er√∂ffnungsprinzipien und taktische Kunstgriffe ein.
Stolz sind die Bayern auf das 300. bayerische Schulschachpatent, das bei dem Kurs verteilt wurde. Mit vier Kursen im Jahr 2009 und einem Kurs in Kronach in diesem Jahr wird das 400. Patent bereits angepeilt. Kursleiter Walter R√§dler freut sich √ľber die gute Resonanz und hofft, dass das bayerische Schulschach weiterhin so positiv gedeiht.
Die Bayerische Schachjugend gratuliert Ursula Kastl
, Ulfried M√ľller, Florian B√ľhler, Nina Klevenhusen, Juergen Zeitler, Walter Randelzofer, Karin Schelchshorn, Ronald V√∂ger, Georg Seisenberger, Edwin Huber, Christina Buchner, Kirsten Wei√ü, Walter Sommer, Jean-Pierre Schosseler und dankt Ihnen f√ľr Ihr Engagement.

Walter Rädler

Foto: www.schulschach-bayern.de
[Homepage Schulschach Bayern]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Geschichte 06.07.2008

Dortmunder Schacharchiv

Dortmunder Schacharchiv Ein Jahr Dortmunder Schacharchiv: Aufbau schreitet voran
Historische Turnierplakate im Schauspielhaus


Dortmund, 04.Juli. Vor einem Jahr wurde das Dortmunder Schacharchiv gegr√ľndet. Der Aufbau schreitet weiter voran, im Schauspielhaus sind w√§hrend der Schachtage zudem historische Turnierplakate zu sehen.

Das Dortmunder Schauspielhaus ist derzeit voll auf Schach eingestellt. Das erleben die zahlreichen Besucher auch außerhalb des Spielsaals. So werden historische Turnierplakate aus der Geschichte des Sparkassen Chess-Meetings gezeigt, die mit Original-Autogrammen der Großmeister aus Vergangenheit und Gegenwart versehen sind.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Presse und Medien 06.07.2008

DOSB-Förderpreis PRO EHRENAMT

DOSB-Förderpreis PRO EHRENAMT Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) schreibt auch 2008 den Förderpreis PRO EHRENAMT aus.
Seit dem Jahr 2000 wird dieser Preis an Pers√∂nlichkeiten und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Medien vergeben, die sich vorbildlich f√ľr das Ehrenamt im Sport einsetzen und g√ľnstige Rahmenbedingungen f√ľr die Ehrenamtlichen schaffen. Bewerbungen und Vorschl√§ge k√∂nnen noch bis zum 12. September 2008 an den DOSB gerichtet werden:

Deutscher Olympischer Sportbund
Geschäftsbereich Breitensport
PRO EHRENAMT
60525 Frankfurt am Main

oder per E-Mail an: info@ehrenamt-im-sport.de
[Mehr Informationen]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 05.07.2008

Zäher Verlauf, typischer Gewinn

Z√§her Verlauf, typischer Gewinn Das Feld im Dortmnder Spitzenturnier kommt nicht wirklich von der Stelle. Die konkurrenten nehmen sich gegenseitig die halben Punkte weg, insbesondere Kramnik d√ľrfte mit seinem Abschneiden unzufrieden sein. Kaum vorstellbar, dass der Dortmunder Seriensieger bei der Siegerehrung am Sonntagabend v√∂llig leer ausgehen wird. Mit seinem russischen Team bei der Schacholympiade wird er da wom√∂glich mehr Spa√ü haben. Die allgemeine Einsch√§tzung der Experten hier vor Ort und nicht zuletzt des Meisters Worte selbst lassen vermuten, dass Russland in der Besetzung Kramink, Morozevich, Grischuk, Svidler und Jakowenko antreten wird. » weiterlesen

Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Personalien 05.07.2008

Humphrey Bogart

Humphrey Bogart Frank Mayer (Barcelona), der jede frei Minute f√ľr Artikel f√ľr den Deutschen Schachbund opfert, hat sich diesmal des Schauspielers Humphrey Bogart angenommen, der in einer Szene des Films Casablanca √ľber einem Schachbrett sitzt.

Humphrey Bogart wurde am 25. Dezember 1899 in New York geboren. Nach abgebrochener Ausbildung landete er Anfang der 1920er Jahre in einer Theaterkompanie als Theaterschauspieler. Sein Durchbruch in Hollywood kam 1935, als ihm ein Freund eine Rolle in "Der versteinerte Wald" verschaffte. 1942 spielte er im Welterfolg "Casablanca" und wurde f√ľr den Oscar nominiert.

Foto: Nationalarchiv Kanada, Bogart 1946 (Quelle: Wikipedia)
[Artikel von Frank Mayer]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Fernschach 05.07.2008

Blick in den BdF-Newsletter Juni 2008

Blick in den BdF-Newsletter Juni 2008 Nachfolgend einige Ausz√ľge aus dem Newsletter des Deutschen Fernschachbundes vom 28. Juni:

1. Deutsches Fernschach-KO-Mannschaftspokalturnier 2008


F√ľr alle Mannschaften, die Spieler zur Teilnahme am 1. Deutschen¬† Fernschach-KO-Mannschaftspokalturnier suchen, sowie f√ľr alle Spielerinnen und Spieler, die sich wiederum auf Mannschaftssuche befinden, ist der schon von anderen Veranstaltungen bekannte "Kontaktdienst" eingerichtet worden.¬† Er ist auf der BdF-Homepage im Navigationsmen√ľ unter "Dialog/Mitspieler gesucht!" zu finden.

Webdesigner gesucht

F√ľr ein hinsichtlich des Designs kleines Projekt wird ein Webdesigner gesucht, der ehrenamtlich die Gestaltung unterst√ľtzt. Angebote zur Mitarbeit richten Sie bitte an den PR-Manager des Deutschen Fernschachbundes e. V., Uwe Bekemann.
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Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 05.07.2008

Landesmeisterschaften in Hessen

Landesmeisterschaften in Hessen Bereits vor¬†knapp drei¬†Wochen sind zwei Hessische Meisterschaften beendet worden. Im Blitzschach siegte am 18. Mai IM Sven Telljohann (Foto) mit 26¬Ĺ aus 31 knapp vor IM Florian Grafl 26. F√ľr Telljohann war es bereits der vierte Blitztitel in den letzten f√ľnf Jahren. Nur 2006 wurde seine Siegesserie von Arnd Janoszka unterbrochen. Janoszka wurde diesmal Siebter.

Turnierseite

Ebenfalls zum vierten Mal, allerdings in Folge, gewann Jutta Ries die Hessische Frauenmeisterschaft. Bei ihrem ersten Titel 2005 trug sie noch den Nachnamen Mohr.
Jutta Ries mußte bei der diesjährigen Meisterschaft in Hanau-Großauheim allerdings in die Verlängerung. Erst im Stichkampf rang sie Christa Kaulfuss nieder.

Turnierseite

Foto: Telljohann bei der Hessischen Blitzeinzelmeisterschaft 2007 (Quelle: Hessischer Schachverband)

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 04.07.2008

Gusti Nazionale

Gusti Nazionale

Dortmund steuert auf eine kleine Sensation zu. Noch sind die Messen nicht gelesen, aber Jan Gustafsson f√ľhrt das Feld seit heute alleine an. Der deutsche Nationalspieler, offensichtlich zur Zeit in blendender Form, holte aus den f√ľnf Partien drei Remis und zwei Siege - und das gegen diesen Weltklasseschnitt. Heute gelang ihm ein Schwarzsieg gegen Loek van Wely. Der Holl√§nder √ľberzog seine Stellung und stand ohnehin schon schlechter, als ihm 16. Se5? in den Sinn kam, was Gusti sehr cool mit ...Se4 konterte, danach ging nichts mehr. Den zweiten Sieg des Tages steuerte Ivanchuk gegen Arkadij Naiditsch bei. Partien auf http://www.sparkassen-chess-meeting.de/
Bilder hier. Foto: Mamedyarov hat wohl gut lachen. Auch er kann Gustafsson noch erreichen.

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Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Olympiade 04.07.2008

Deutschland-Cup in Sachsen

Noch 131 Tage bis zur Schacholympiade

DCupSiegerSachsen.jpg

Sachsens Gewinner f√ľr die Endrunden zum Deutschland-Cup stehen fest. Am 21./22.06.2008 fanden in den drei Spielbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig die Vorrunden statt. Nach 9 Runden Schnellschach an zwei Tagen fahren folgende Schachfreunde zur Olympiade, um dort Sachsen w√ľrdig in den Endrunden des Deutschland-Cups zu vertreten.¬†Ausf√ľhrliche Berichte, Tabellen und Fotos unter www.schachverband-sachsen.de.


Peggy Flemming
Referentin f√ľr √Ėffentlichkeitsarbeit
Schachverband Sachsen

Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Turnier- und Openberichte 04.07.2008

Breite trifft Spitze

Breite trifft Spitze

Der f√ľnfte Spieltag in Dortmund¬†wurde soeben angepfiffen. Die Rolle des Signalgebers spielt hier Dr. Andrzej Filipowicz als Schiedsrichter, heute spielen Ivanchuk gegen Naiditsch und Van Wely gegen Gustafsson. Die beiden anderen Partien bestreiten Peter Leko mit Wei√ü gegen Ian Nepomniatchi und Mamedyarov gegen Kramnik.

Gestern war Ruhetag hier in der Hansestadt und der wird traditionell zum Blitzschach der Stars gegen Vereinsspieler genutzt. Anbei ein Bild meines Kollegen Ralf Schreiber, weitere auf der folgenden Seite.

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Veröffentlicht von Klaus-Jörg Lais



Olympiade 04.07.2008

Pack den Drahtesel ein, nimm dein kleines Schwesterlein...

Pack den Drahtesel ein, nimm dein kleines Schwesterlein... So k√∂nnte man die Textzeile eines Hits von Conny Froboess abwandeln, um auf ein Ereignis aufmerksam zu machen, das uns demn√§chst bevorsteht - die "Tour de Schach". Wenn Sie ab dem 12. Juli Urlaub geplant haben, aber noch nicht wissen, was Sie mit den drei Wochen Freizeit anstellen sollen, dann empfehle ich die Teilnahme an einer "klitzekleinen" Fahrradtour von Siegen bis nach Dresden. Bei den t√§glich 16 bis 89 Kilometern im Pulk Gleichgesinnter durch die sicherlich h√ľgelige Gegend werden die Schwei√ütropfen nur so flie√üen. Aber das macht Ihnen sicherlich nichts aus!
Sollte Ihr Arbeitgeber Ihnen nicht ganz so viel Urlaub zugestehen, k√∂nnen Sie auch auf Teilabschnitten der Strecke Ihre Kilos abstrampeln. Eine Ma√ünahme, die sicher auch mir ganz gut tun d√ľrfte. Doch das Fahrrad das mich tr√§gt, mu√ü erst noch gebaut werden...

Das Foto zeigt DSB-Pressereferent Klaus-Jörg Lais bei der Tour de Schach 2005 ausgepumpt auf der letzten Etappe nach Dresden. Die Verpflegung ist komplett aufgebraucht, wie man leicht am leeren Karton auf dem Fahrradträger sehen kann.

Mehr zum Programm der Tour de Schach
[Weitere Bilder von der Tour de Schach 2005 (letzte Etappe)]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



FIDE 04.07.2008

Weltdenksportspiele ("World Mind Sports Games")

Weltdenksportspiele ( Der Meldeschlu√ü f√ľr die World Mind Sports Games im Oktober in Peking r√ľckt immer n√§her. Am 14. Juli ist der letzte Tag, um sich bei der FIDE noch f√ľr eine Teilnahme zu bewerben. In Peking werden zehn Goldmedaillen im Schach vergeben.

Regeln f√ľr Schach (englisch)
Ausschreibung (englisch)
[Homepage WMSG]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Geschichte 04.07.2008

Schachkultur in Neunkirchen

Schachkultur in Neunkirchen Maria Kreuscher hatte die Idee.

Das saarl√§ndische Schachkulturgut wird in den Sommermonaten im Rathaus der Stadt Neunkirchen pr√§sentiert. Der im Februar 2008 gegr√ľndete F√∂rderverein hat sich als Aufgabe gesetzt, schachliche Kulturwerte zu f√∂rdern, zu pflegen und zu erhalten ¬Ė dies insbesondere regional aber auch √ľberregional.

Schon 100 Tage nach der Gr√ľndung ist der saarl√§ndische Verein zur F√∂rderung der Schachkultur Partner des traditionsreichen Fernschachbundes und Besitzer einer wohl einzigartigen Kollektion, einer Schachspringersammlung mit mehr als 500 Exponaten. Darunter sind viele sch√∂ne Exemplare der Schachsteine, aber auch Urkunden, Vereinsdokumente und wertvolle Ersttagsbriefe. Geschichten, die die Erinnerungen festhalten, erg√§nzen die Sammlung.

"Dies alles soll nicht in Kisten und Kartons aufbewahrt sondern der √Ėffentlichkeit zum ¬āAnfassen¬í pr√§sentiert werden", erz√§hlt der 1. Vorsitzende Ulrich H√∂fer. Nach Ausstellungen bei Schachveranstaltungen in Wiesbach und Eppelborn, die von insgesamt 500 Personen besucht wurden, hatte Maria Kreuscher die Idee der Pr√§sentation im Rathaus der Stadt Neunkirchen: "Wir m√∂chten auch Nichtschachspieler f√ľr das Leben und Wirken auf den 64 Feldern begeistern."

"Dies ist nur der Anfang", berichtet der 2. Vorsitzende Wolfgang Kreuscher, "Herausforderungen f√ľr die Zukunft sind ein Kunst- und Kulturwettbewerb im Dreil√§ndereck sowie der Projektstart f√ľr ein gemeinsames Museum mit Luxemburg und Frankreich." Au√üerdem plant Kreuscher als 1. Vorsitzender des Schachclubs Neunkirchen f√ľr die nach den Sommerferien startende Schachakademie "Schlaue F√ľchse" eine schachkulturelle Zusammenarbeit.

Ulrich Höfer

Foto von Ulrich Höfer im Original
[Homepage]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Turnier- und Openberichte 03.07.2008

Ruhetag beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting

Ruhetag beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting Beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting (28. Juni bis 6. Juli) ist Halbzeit. Am heutigen Mittwoch haben die acht Gro√ümeister ihren wohlverdienten Ruhetag. Erfreulich aus deutscher Sicht: Jan Gustafsson (Foto) und Arkadij Naiditsch mischen munter mit, Gustafsson f√ľhrt sogar mit 2¬Ĺ aus 4 gemeinsam mit den punktgleichen Ian Nepomniachtchi und Peter Leko. Naiditsch liegt einen halben Punkt dahinter. Sein pers√∂nlicher H√∂hepunkt war der Sieg in Runde 3 gegen Wladimir Kramnik. Daf√ľr unterlag er aber Gustafsson in der Runde zuvor.

Foto: G. Kohlen
[Presseberichte, Partien, Tabelle]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Breitenschach 02.07.2008

Tag des Schachs 2008

Tag des Schachs 2008 Liebe Schachfreunde,

der "Tag des Schachs" f√ľr das Jahr 2008 ist ausgeschrieben. Mit der Schach-Weltmeisterschaft in Bonn und der Schach-Olympiade in Dresden kann man guten Gewissens behaupten, dass dies auch das "Jahr des Schachs" in Deutschland ist. Es ist f√ľr alle Vereine eine einmalige Chance, Werbung f√ľr sich und das Schach-Spiel in seiner Region zu betreiben. Wenn nicht jetzt, wann dann? [Kompletter Artikel von Ralf Schreiber]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Leistungssport 02.07.2008

Trainingslager f√ľr EM-, WM- und Olympiakader

Trainingslager f√ľr EM-, WM- und Olympiakader Der Deutsche Schachbund f√ľhrt vom 27.07. bis 01.08.2008 ein Vorbereitungstrainingslager auf die EM, WM und Olympiade durch.

Anerkannte Spitzentrainer, wie die Landestrainer von Sachsen Davit Lobzhanidze und Baden W√ľrttemberg Yaroslav Srokoskiy bereiten die nominierten Spieler auf den Einsatz bei der Europameisterschaft vor. Roman Vidonyak trainiert die weibliche Jugendolympiamannschaft. Uwe B√∂nsch referiert zu taktischen Situationen, Teambildung und psychologische Kniffe w√§hrend der Olympiade. Christopher Lutz bringt die Jungen und M√§dchen der JOM auf den neuesten Stand der Theorie und Bernd V√∂kler bereitet Themen zur Bedenkzeiteinteilung EM/WM mit 30 Sekundenmodus vor. Michael Franz bringt ballsportliche Elemente und Gymnastik√ľbungen in den Lehrgang ein.

Erstmals d√ľrfen auch sogenannte Selbstzahler zu EM oder WM am Lehrgang teilnehmen und von der geballten Kompetenz profitieren.

Planung JOM-Lehrgang in Bad Blankenburg
 
Bernd Vökler

Foto Bad Blankenburg 2007
vorn von links: Sebastian Bogner, Sarah Hoolt, Melanie Ohme, Judith Fuchs, Elena Winkelmann, Manuela Mader, Falko Bindrich; hinten von links: Davit Lobzhanidze, Arik Braun, Bernd Vökler, Michael Franz
[Foto im Original]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



DSJ 02.07.2008

Förderverein Jugendschach

F√∂rderverein Jugendschach Der F√∂rderverein Jugendschach (genauer: "Verein der Freunde und F√∂rderer des Jugendschachsports e.V.") hat im Jahr 2004 begonnen, Aktivit√§ten im Jugendschach bundesweit zu unterst√ľtzen und arbeitet dabei eng mit der Deutschen Schachjugend zusammen.

Im Jahr 2008 wurden wie in den Vorjahren einige jugendliche Schachtalente bei der Teilnahme an der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft in Willingen unterst√ľtzt. Die Zahl der F√∂rderantr√§ge steigt von Jahr zu Jahr und unterstreicht die Wichtigkeit der Arbeit des Vereins.

Eine weitere Initiative wird im Rahmen der Schacholympiade unterst√ľtzt: Das internationale Jugendlager, an dem Jugendliche aus aller Welt teilnehmen werden.

Peter Faiß
Webmaster Förderverein Jugendschach e.V.
[Weitere Informationen]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Presse und Medien 01.07.2008

Schachsimultan in der Trinkhalle Baden-Baden

Schachsimultan in der Trinkhalle Baden-Baden Einmal gleichzeitig gegen mehrere Gro√ümeister, gegen den amtierenden Deutschen Meister, Pokalsieger und Frauenmeister, in einem Simultan Schach zu spielen, besteht¬† am 5. Juli in der Trinkhalle Baden-Baden. Angef√ľhrt vom amtierenden Weltmeister und¬† Nr. 1 der Schachweltrangliste Viswanathan Anand treten die Gro√ümeister der Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden an bis zu 150 Brettern an. » weiterlesen

Veröffentlicht von Frank Hoppe



Landesverbände 01.07.2008

IM Martin Krämer gewinnt Berliner Schnellschachmeisterschaft

IM Martin Kr√§mer gewinnt Berliner Schnellschachmeisterschaft Berlin-R√ľckkehrer IM Martin Kr√§mer (links) - er spielt n√§chste Saison wieder f√ľr die Schachfreunde Berlin - und Schachschule-Betreiber IM Michael Richter (rechts) beendeten die Berliner Schnellschachmeisterschaft am vergangenen Wochenende punktgleich mit 7¬Ĺ Punkten. Den Titel holte sich Kr√§mer, da er einen halben Wertungspunkt mehr als Richter hatte.
Platz 3 ging an GM Sergej Kalinitschew mit 6¬Ĺ Punkten. Da der Russe aber keine deutsche Staatsb√ľrgerschaft besitzt, qualifiziert sich der Vierte, IM Lars Thiede - ebenfalls 6¬Ĺ Punkte, als Dritter f√ľr die Deutsche Schnellschachmeisterschaft im Oktober in Fredersdorf.

Foto: Carsten Schmidt
[Bericht und Tabelle]

Veröffentlicht von Frank Hoppe



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